Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. informiert
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"Bund Deutscher Tierfreunde e.V."
Förderung des Tier-, Natur- und Artenschutzes
 
http://www.bund-deutscher-tierfreunde.de/

 

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Tipps für Hunde und Katzen  bei Sommergewittern

Der Bund Deutscher Tierfreunde rät den Tierhaltern zu Ruhe und Gelassenheit 
Medikamente nur im Notfall nutzen

Kamp-Lintfort.- Der gegenwärtige Achterbahn-Sommer mit glühend heißen Tagen und anschließenden schweren Unwettern hat uns fest im Griff: Prasselnder Regen, Hagelstürme, krachender  Donner und grelle Blitze – heftige  Gewitter gehen manchen Katzen und Hunden nicht nur an die Nerven, sie machen ihnen auch richtig Angst. Aufhalten können Tierhalter die Unwetter zwar nicht, aber sie können ihren Vierbeinern die furchterregende  Zeit durchaus etwas erträglicher machen, so der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen.

Für Hundehalter ist es wichtig ruhig zu bleiben. Auf Streicheln und offensichtliches Beruhigen sollte – auch wenn es schwer fällt - verzichtet werden. Dies bestärkt nur die Angst.  Am besten ist es bei ängstlichen Hunden Ruhe zu verbreiten und das Gewitter einfach zu ignorieren, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Verspielte Tiere können mit Spielen oder Leckerlis abgelenkt werden. Fröhlichkeit überträgt sich schnell auf den Hund. Bei hochsensiblen Tieren kann unter Umständen auch ein Desensibilisierungstraining helfen. Das Tier wird dabei Schritt für Schritt an die ungewohnten Geräusche – beispielsweise Donnergrollen – gewöhnt. Nur in Extremfällen sollte nach Rücksprache mit einem Tierarzt zu beruhigenden Medikamenten für den Hund gegriffen werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Vorsicht ist auch bei Spaziergängen geboten. Manche Hunde reagieren schreckhaft und flüchten  kopflos. Deshalb sollten Spaziergänge vermieden werden, wenn Gewitter heranziehen.

Katzen reagieren bei Gewitter oft instinktiv:  „Achtung Lebensgefahr! Versteck Dich!“, Deshalb sollten Katzenhalter ihre Tiere unbedingt in Ruhe lassen, wenn sie sich unter dem Wohnzimmermöbeln oder dem Bett verkriechen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Am besten ist es, wenn die Menschen beim Gewitter ruhig und gelassen bleiben. Beruhigendes Streicheln und Zusprechen sind dagegen eher falsch, denn das signalisiert den Tieren zusätzlich, dass etwas nicht in Ordnung ist, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Kündigt sich ein Gewitter an, können Katzenhalter einige Vorbereitungen treffen, um das Tier zu beruhigen: Fenster und Türen sollten geschlossen und Gardinen zugezogen werden. So bleiben das grelle Licht der Blitze und der krachende Donner draußen.

Vielleicht gibt es auch ein besonders gemütliches und ruhiges Zimmer im Haus. Dann kann die Katze während des Unwetters dort untergebracht werden. Auch oft fensterlose Toiletten oder Badezimmer sind ein gutes „Gewitter-Versteck“, so der Tipp des Bundes Deutscher Tierfreunde.

Katzen haben glücklicherweise ein kurzes Gedächtnis, was solche Erlebnisse angeht: Ist der Donner-Spuk vorbei, kommen sie bald aus ihren Verstecken hervor. Dann lassen sie sich von Herrchen und Frauchen wieder gern mit Streicheleinheiten verwöhnen.



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Das stressigste Wochenende  für Haus- und Wildtiere steht bevor

Bund Deutscher Tierfreunde gibt tierische Silvester-Tipps - Rücksicht auf Haustiere nehmen – Appell an Eltern und Kinder

Kamp-Lintfort  – Die Nacht der Nächte steht bevor: Lautes und buntes Feuerwerk mit Krachern, Raketen, Wunderkerzen - für viele Menschen gehören sie zu einem richtigen Jahreswechsel dazu. Für unsere Haustiere und viele Wildtiere sind die letzten Tage des Jahres dagegen mit viel Stress und teilweise Panik verbunden. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet  deshalb um Rücksicht auf die Tiere in diesen Tagen. Besonders Eltern sollten an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei  Rücksicht auf Tiere zu nehmen, riet  der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort.

Häufig reagieren die Tiere in Panik, manchmal auch mit körperlichen Folgen wie beispielsweise Durchfall. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat Tipps zusammengestellt, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können. Am wichtigsten: Am Silvestertag und besonders in der Nacht sollten weder Hunde noch Katzen nach draußen gelassen werden, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Katzen, Kleintiere oder Vögel überstehen die laute Nacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden können. Fürsorgliche Tierhalter bleiben in der Silvesternacht bei ihren vierbeinigen Hausgenossen oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Wenn immer möglich sollten die Tiere Silvester nicht allein zu Hause bleiben, rät der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Und schon vor der eigentlichen Silvesternacht ist Vorsicht angebracht. Speziell Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine Gassi gehen. Plötzlich gezündete Knallkörper können sie so aufschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. Der Bund Deutscher Tierfreunde appellierte an alle Freunde der lauten Böllerei, dass Zünden von Feuerwerkskörper zumindest nur auf die Silvesternacht zu beschränken und nicht auch an den anderen Tagen die Tiere zu verschrecken. Auch sollte in der Umgebung von Tierheimen generell auf Böllerei verzichtet werden.

In der Nähe ihrer Menschen fühlen sich Hunde am sichersten. Trotzdem sollten sie während des Feuerwerks um Mitternacht keinesfalls mit ins Freie genommen werden - die anhaltende Knallerei ist für sie eine riesige Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf aus gezündeten Knallkörpern ihre Schleimhäute stark reizen.

Achtung: Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Panik noch bestärkt. Hundehalter sollten ruhig und gelassen bleiben und die Furcht des Hundes ignorieren - so überträgt sich die Gelassenheit auf das Tier, rät der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Tieren, die extrem ängstlich sind, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit.

Die Silvesterknallerei belastet auch die wild lebenden Tiere in Wald. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern und -lichtungen oder  in Parkanlagen zu vermeiden.  Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte einfach auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten - das so gesparte Geld kann auch anders eingesetzt werden, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.   

Und noch ein Tipp auch für „ruhige“ Bräuche: Beim Bleigießen etwa sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf gar keinen Fall mit dem verwendeten Wasser in Berührung kommt, da sonst schwere Bleivergiftungen drohen könnten.


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Welttierschutztag:
Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen ist überfällig

Bereits mehr als 350 Städte und Gemeinden haben sich der Initiative angeschlossen
 und eine Kastrationspflicht für Freigänger ausgesprochen

Der Bund Deutscher Tierfreunde hat vor dem Hintergrund der immer noch steigenden Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen in Deutschland zum Welttierschutztag am Dienstag (4. Oktober)  eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert. Schon jetzt gilt in mehr als 350 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise seit April auch in Essen -  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus.

Einige Bundesländer, wie Baden-Württemberg, Hessen und Bayern haben per Rechtsverordnung eine Ermächtigung für ein Kastrationsgebot erlassen. Somit können die Kommunen selbst Verordnungen zum Schutz der frei lebenden Katzen einführen. Als erste deutsche Stadt hat Paderborn bereits 2008 eine entsprechende Verordnung über die Gefahrenabwehrverordnung erlassen. Immer mehr Städte und Gemeinden folgen diesem tierfreundlichen Beispiel. Andere Städte wie beispielsweise Bochum sehen bisher keinen Bedarf. Der Tierschutzverein Tiere in Not e.V. aus Bochum hat inzwischen mit geschätzten mehr als 20.000 wildlebenden Katzen in der Gemeinde den "Katzennotstand" ausgerufen.
Auch in einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet. Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde am Welttierschutztag, durch die ständig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund  zwei Millionen Katzen auf den Straßen in Deutschland. Rund 8,2 Millionen Katzen leben demnach in deutschen Haushalten. Andere Schätzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Zählung gibt es naturgemäß nicht. Auffällig ist, dass vermehrt Meldungen etwa bei der Zentrale des Bundes Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort über freilebende Katzenkolonien eintreffen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung betont, dass eine  etwa den österreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingeführt werden könnte.
Auch der Bund Deutscher Tierfreunde hält eine Regelung  auf Bundesebene für die beste Lösung.
In Österreich gilt: Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in bäuerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine ähnliche Regelung.

Viele Katzenhalter scheuen wegen der hohen Kosten und wegen gesundheitlichen Bedenken die Kastration. Einige Gemeinden wollen deshalb die Kastration mit Zuschüssen fördern. Gesundheitliche Bedenken gibt es nach Auffassung von Tiermedizinern nicht. Der Bund Deutscher Tierfreunde lässt alle Katzen in seiner Obhut kastrieren und unterstützt auch andere regionale Initiativen beim Kampf gegen die Katzenflut. Nur durch Kastration kann Tierleid schon im Vorfeld verhindert werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Der Bund Deutscher Tierfreunde betreibt zwei eigene Tierheime und unterstützt Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet.

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Lasst Dorie im Meer

Zum Filmstart von "Findet Dorie" droht Run auf  Paletten-Doktorfische - Kinderfilme lösen oft Boom aus.
Im Internet blüht bereits der Handel - Zoohändler geht mit gutem Beispiel voran und stellt Verkauf ein.

Kamp-Lintfort im Herbst 2016
Der neue Disney- Animationsfilm "Findet Dorie" kommt  in diesen Tagen in die deutschen Kinos und könnte für die Paletten-Doktorfische, zu denen Dorie gehört, dramatische Folgen haben.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort appellierte deshalb an alle Kinder und ihre Eltern: Lasst Dorie im Meer.
Schon nach dem ersten Animationsfilm „Findet Nemo“, der 2003 in die Kinos kam, wollten derart viele Kinder einen Clownfisch haben, dass die Nachzucht verstärkt wurde, um die gestiegene Nachfrage zu befriedigen. Bei Paletten-Doktorfischen ist die Situation besonders dramatisch, da die Vermehrung in Gefangenschaft erstmals in diesem Jahr gelungen ist und es sich deshalb im Verkauf um Wildfänge handelt.
Allein beim Fang und Transport sterben nach Schätzungen bis zu 80 Prozent der Fische.

Meeres-Zierfische wie Dorie sind kein Kinderspielzeug. Sie brauchen besonders viel Pflege, viel Platz in einem großen Aquarium und erfahrene Halter. Erwachsene Tiere werden bis zu 30 cm groß. Diese Fischart belegt unter den meistgehandelten Zierfischarten den achten Platz.
In den USA ist nach dem erfolgreichen Filmstart die Nachfrage nach den beliebten Zierfischen nach ersten Berichten schnell gestiegen. Dies ist auch bei uns in Deutschland zu befürchten. Mit teils dramatischen und skurrilen Folgen. Zur Hochphase der 'Nemo'-Welle spülten beispielsweise etliche Kinder ihre Fische durch die Toilette, um ihnen wie im Film die Freiheit zu schenken.

Foto: Copyright Disney-Pixar

Im Internet blüht bereits der Handel mit Paletten-Doktorfischen. Bei ebay reichen die Angebote von 30 bis 80 Euro pro Fisch, wobei bereits unverhohlen mit dem Film geworben wird- ein Beispiel: "Suchen ein neues größeres Zuhause für unsere Dorie. Sie ist sehr verträglich mit anderen Fischen und bei bester Gesundheit." Beim Fachhandel schwanken die Preise je nach Größe zwischen 56 und 98 Euro pro Fisch.
Dass es auch anders geht, zeigt ein großer österreichischer Zoofachhändler.
Bei Megazoo Österreich heißt es: „Wir verzichten ab sofort auf den Verkauf von Palettendoktorfischen und setzen damit ein deutliches Zeichen zur Erhaltung dieser seltenen Fischart".

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Neuer Modesüßstoff Xylitol ist tödliche Gefahr für Hunde

Eindringliche Warnung der US-Gesundheitsbehörde vor dem "Wundersüßstoff"
Süßstoff immer populärer - Thema auch in der "Höhle der Löwen"

Kamp-Lintfort September 2016
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat Hundebesitzer eindringlich davor gewarnt, ihre Vierbeiner Lebensmittel fressen zu lassen, die den Süßstoff Xylitol enthalten. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. rief die Verbraucher zur Vorsicht auf, da der neue Süßstoff gerade auch in Europa immer mehr Nutzer findet und in immer mehr Produkten eingesetzt wird. Harmlos für Menschen führt der Zuckerersatz bei Hunden nach Angaben der US-Gesundheitsbehörden zu einer rapiden,
oft tödlichen Unterzuckerung, weil er eine starke Ausschüttung von Insulin auslöst - der Körper des Hundes missversteht den Süßstoff als Zucker.  

Wie der Bund Deutscher Tierfreunde betont, ist diese Gefahr nicht neu. So heißt es etwa in Gesundheitshinweisen: "Auch wenn Xylit beim Menschen bislang als gesundheitlich unbedenklich gilt, kam es in Tierexperimenten zu schweren Nebenwirkungen: So traten beispielsweise bei Hunden ein starker Abfall des Blutzuckerspiegels, eine schwere Schädigung der Leber sowie Gerinnungsstörungen auf."
Auch andere Tierarten wie Rinder, Ziegen oder Kaninchen sind gefährdet.

Für Katzen dagegen sind derartige Produkte unbedenklich.

Neu ist aber, dass die Zahl Vergiftungen bei Hunden durch den Süßstoff steigt - einfach nur,  weil die Hundebesitzer nicht wissen, wo der Stoff überall enthalten ist, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bereits eine Dosis von 0,1 g pro kg Körpergewicht wirkt für das Tier toxisch, eine tödliche Dosis wird ab ca. 3-4 g Xylit pro kg Körpergewicht erreicht. Der Verzehr einer Tüte xylithaltiger Bonbons kann selbst für einen großen Hund tödlich sein, wenn das Tier nicht schnellstmöglich intensivmedizinisch betreut wird.

Beispielsweise gibt es Lutschpillen mit dem Wirkstoff. Lutschpillen mit dem Zuckerersatz als Mittel im Kampf gegen Karies wurden beispielsweise erst jetzt in der Vox-TV-Sendung "Höhle der Löwen" als neues Wundermittel im Kampf gegen die Plaquebildung angepriesen. Xylitol sieht aus und fühlt sich an wie Zucker, schmeckt auch genauso und hinterlässt keinen Nachgeschmack. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich. In Kristallform kann es Zucker beim Kochen und Backen ersetzen oder als Süßstoff für Getränke dienen. Xylit wird in der Küche zum Kochen und Backen immer beliebter, da es Zucker nahezu gleichwertiger ersetzt, aber nur die halbe Kalorienmenge besitzt. Mittlerweile gibt es viele Produkte, wie beispielsweise Schokolade, zu kaufen, in denen es anstatt Saccharose zum Süßen verwendet wird. In Lebensmitteln wird der Zusatzstoff Xylit mit der Nummer E967 gekennzeichnet. Es wird auch Kaugummi, Minze-Drops oder Nasenspray als Inhaltsstoff zugesetzt.

Als natürliche Xylit - Quellen dienen verschiedene Obst- und Gemüsesorten. So kommt es beispielsweise in Blumenkohl sowie in Erdbeeren, Himbeeren und Pflaumen vor. Da der Zuckerersatzstoff auch in der Rinde der Birke in größeren Mengen vorhanden ist, wird er auch als Birkenzucker bezeichnet. Die industrielle Gewinnung erfolgt heute vor allem aus abgeernteten Maiskolben. Da die Gewinnung aufwendig ist, ist der Zuckerersatzstoff deutlich teurer als gewöhnlicher Haushaltszucker.
 

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Gerettete Hunde  im Glück

Bereits 65 gerettete Malteser konnten vermittelt werden - 
Im neuen Zuhause lernen die Hunde ihr schreckliches Schicksal zu vergesse
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Kamp-Lintfort Juni 2016
Die ersten 65 Malteser und Co sind nach ihrer Rettung inzwischen an neue Familien vermittelt worden. Und die Rückmeldungen und Fotos zeigen: Die Hunde sind nach der schweren Zeit im Glück angekommen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hatte in seiner Tierherberge in Kamp-Lintfort im März 103 der insgesamt 270 aus einer  Horrorzucht geretteten und beschlagnahmten Hunde aufgenommen. Teilweise in einem erbärmlichen Zustand, verwahrlost und krank. Inzwischen wurden sie in der BDT-Tierherberge aufgepäppelt und gesund gepflegt.

Noch immer warten jedoch mehr als 30 Malteser und Yorkies auf neue Familien. Die Rückmeldungen und Fotos  der Familien, die bereits Hunde aufgenommen haben, zeigen:  Die Rettung hat sich mehr als gelohnt. Den Hunden geht es gut und sie können sich erstmals in ihrem Hundeleben richtig freuen und es genießen.

Beispielsweise der kleine Joschi. Seine Familie schreibt in seinem Namen:  "Ich ( Joschi ) habe mich in meiner neuen Familie super eingelebt. Allerdings gibt es hier mittlerweile Regeln für mich! Regeln sind  etwas ganz Doofes! Die kleine Lia hat mir erklärt, das es Regeln gibt, weil sich die Eltern Sorgen machen, dass mir etwas passieren könnte  - oder ihren Schuhen. Ich nehme das so hin, finde es trotzdem  doof. Lia ist sowieso Klasse! Die spielt mit mir wann immer sie Zeit hat  und sorgt sich immer sehr um mein Wohlergehen.
Die Mama hier kommt  aber an erster Stelle und das ist nicht nur bei mir so! Beim spazieren gehen treffen wir immer ganz viele andere Hunde. Am meisten freue ich mich wenn wir Jette treffen. Jette ist etwas französisches, nicht besonders hübsch mit  etwas Übergewicht aber charakterlich der absolute Hammer! Hübsch dagegen ist die kleine Yorksherin mit ihrem Schleifchen im Haar, aber die ist total eingebildet. Die spielt nicht mit mir, weil sie Angst hat ihre Frisur zu ruinieren. Mich finden  selbstverständlich alle niedlich und ich habe das Gefühl das dem Papa das hier ein wenig missfällt, weil zu ihm niemand sagt dass er niedlich sei. Er hat aber schon klar gestellt das er hier der König sei und ich nur der Prinz - na wenn er meint....

Ganz viele liebe Grüße aus dem Norden und 1000 Dank, das Ihr mir so eine tolles Zuhause rausgesucht habt. Euer Joschi"

Natürlich brauchen die Tiere auch Zeit, wie beispielsweise Mina.
Auszug aus dem Brief: "Jetzt ist Mina schon mehr als eine Woche bei uns und sie hat sich gut eingelebt.
Sie ist immer noch sehr zurückhaltend bzw. ängstlich und lässt sich nicht von meinen drei Lieben anfassen.
Dies nur wenn ich dabei bin und mit ganz viel Geduld .

Sie schreckt zurück sobald man ihr näher kommt, ist aber voller Neugier.
Zu mir hat sie volles Vertrauen und ich kann mit ihr toben und schmusen, anleinen, bürsten usw.
Unsere Rituale hat sie ohne Probleme angenommen und übernommen.
Von ihrem neuen Freund Pepe guckt sie sich eine Menge ab und er hilft ihr mehr Sicherheit zu bekommen. Ab nächste Woche gehen wir zum Einzel Training in die Hundeschule damit wir ihr helfen können ihre Ängste zu überwinden, sie steht sich selber oft im Wege.
Stubenrein war sie vom 2. Tag an und das ganze ohne Stress.
Das ist eine Meisterleistung, wenn man die Vorgeschichte der vielen Hunde betrachtet.
Wir lieben Mina alle und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre mit ihr."

Ähnliche Briefe und viele Fotos gibt es auch von anderen Hunden: Etwa Roxi, Anja, Merle, Penny, Kira  und viele andere. Die Familien sind offenbar genau so glücklich mit ihren neuen Mitbewohnern wie die Hunde. Mehr Briefe und Fotos gibt es bei Facebook auf der Seite vom Bund Deutscher Tierfreunde.

Das Team der BDT-Tierherberge hofft auch noch für die verbleibende Hunde ähnlich schöne Plätze finden zu können.

Mehr gibt es hier:  
www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de Am Drehmanns Hof 2 in 47475 Kamp-Lintfort, Tel.: 02842/92 83 20, Fax: 02842/92 83 220

und
https://www.facebook.com/Bund.deutscher.Tierfreunde/
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Vermittlung der beschlagnahmten Malteser & Co beginnt nach Ostern
Langsam ist es soweit: Die ersten beschlagnahmten Hunde können in der nächsten Zeit vermittelt werden.


Kamp-Lintfort  April 2016
Der erste Schritt dazu ist getan, nachdem die Behörden die Hunde freigegeben haben. Das bedeutet , das langsam und Schritt für Schritt die Vermittlungsarbeit der 103 Malteser und Co aufgenommen werden kann, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde e.V..
Ein Fragebogen zur “Übernahme eines Hundes” wurde online gestellt
(www.tierherberge-kamp-lintfort.de), der bitte von jedem Interessenten im Vorfeld ausgefüllt werden sollte.
Fragebogen PDF Natürlich kann er auch in der Tierherberge geholt werden. Es wird keine Ruck-Zuck-Vermittlung, sondern nach Bearbeitung der Fragebögen einen normalen Vermittlungsablauf (mind. über mehrere Tage ab Mitte April) geben.
Auch die finanzielle Belastung ist enorm. Das BDT-Tierheim bitte deshalb um Spenden.
Eine Notfallfond wurde eingerichtet:
Commerzbank ,  IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01,  BIC : DRESDEFF310

Kurz gefasst : Kommen, aussuchen, mitnehmen gibt es bei uns nicht. Tierheime sind keine Tierhändler – deshalb wird bei der Vermittlung sehr genau geprüft und viel Rücksicht auf die Tiere genommen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Darüber hinaus müssen alle kastrationsfähigen Hunde vor der Vermittlung kastriert werden.
Besuche können nur nach vorheriger Vereinbarung und nach Ostern stattfinden. Alle Interessenten sollen die gleichen Chancen haben. Besuche bei den Kleinen, egal ob zum Kuscheln oder zwecks Übernahme, können nur terminiert stattfinden, allein schon um die noch etwas scheue Tiere nicht zu überfordern.
Auf diese Weise kann geklärt werden, welche Menschen für welche Hunde geeignet sind.
Ansonsten bleibt der Vermittlungsablauf danach wie bei der Vergabe üblich, mehrmals vorbei kommen und spazieren gehen, kennen lernen und so weiter, im Anschluss einen Probetag, um zu sehen, wie es Zuhause klappt und danach – wenn alles geklappt hat – Vertrag und Übernahme. Einer glücklichen Mensch-Tier-Beziehung steht dann nichts mehr im Wege.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hatte in seinem Tierheim in Kamp-Lintfort mehr als 100 Hunde aus der Beschlagnahme aufgenommen. Die Tiere waren in einem oft schrecklichen Gesundheitszustand. Es handelt sich bei der Mehrzahl der Tiere um Malteser und andere kleine Rassen. Inzwischen wurden sie versorgt, tierärztlich behandelt und aufgepäppelt.

Mehr gibt es hier:  www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de Am Drehmanns Hof 2 in 47475 Kamp-Lintfort, Tel.: 02842/92 83 20, Fax: 02842/92 83 220

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Unfassbarer Tierskandal am Niederrhein

In einer "Zucht"
(nein in einer Vermehrungsstation - wie wir sie aus Osteuropa kennen) in NRW wurden
270 Hunde beschlagnahmt, zumeist Malteser und andere kleine Rassen.

Kamp-Lintfort 08.03.2016
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat in seinem Tierheim in Kamp-Lintfort mehr als 100 Hunde aus einer  Beschlagnahme aufgenommen.

Die Tiere sind in einem oft schrecklichen Gesundheitszustand, so ein Sprecher. Es handelt sich bei der Mehrzahl der Tiere um Malteser und andere kleine Rassen.

Insgesamt wurden in der Aktion Ende der vergangenen Woche 270 Tiere vom Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung im Kreis Wesel mit Hilfe der Tierschützer beschlagnahmt.  Die Tiere wurden im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung sicher gestellt. Der Kreis hatte die Durchsuchung beantragt. Anlass waren glaubwürdige Hinweise darauf, dass in der Tierhaltung wesentlich mehr Hunde als vom Kreis erlaubt unter sehr schlechten Verhältnissen und versteckt vor Kontrollen gehalten würden.
     

Die Tiere in der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort sind teilweise in einem erbärmlichen Zustand. Besonders die älteren Hunde, die offenbar als Zuchtmaschinen missbraucht wurden. Bei vielen Hunden  sind die Augen vereitert. Die Krallen sind eingewachsen und fast alle Tiere müssen zunächst gewaschen und geschoren werden. Auch die Tierärzte haben alle Hände voll zu tun, da einige Verletzungen aufweisen oder kaputte Kiefer und Zähne haben.

Siebzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes waren an der Aktion beteiligt. Da die amtstierärztliche Besichtigung die vorherigen Befürchtungen über den schlechten Zustand vieler Tiere bestätigten und die Haltungsbedingungen unakzeptabel waren, mussten alle Hunde sofort anderweitig untergebracht werden. Hierfür hatte der Kreis Vorkehrungen getroffen. Dank der Hilfe etwa ebenso vieler Mitarbeiter/innen und Helfer/innen der Tierheime konnten die Tiere in mehrstündiger Arbeit provisorisch gekennzeichnet, erfasst und abtransportiert werden.

Es wurde sofort damit begonnen, alle Tiere gründlich zu untersuchen, die Identität festzustellen und Tiere neu mit Mikrochips zu kennzeichnen und die dringendsten Pflegemaßnahmen und Behandlungen einzuleiten. Im Vordergrund stehen zunächst Fell- und Hautpflege, Krallenpflege und Zahnsanierung der vernachlässigten Tiere. In einigen Fällen war eine sofortige weitergehende tierärztliche Behandlung erforderlich.

Eine Rückkehr von Hunden in die Tierhaltung schließt der Kreis Wesel aus. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass nach Abschluss der amtstierärztlichen Gutachten unter anderem Verfahren zum Verbot jeglicher Hundehaltung und -betreuung eingeleitet werden und die Staatsanwaltschaft wegen der Verstöße gegen das Tierschutzrecht eingeschaltet wird.


vor dem Bad

nach dem Bad

vorher - nachher
nach dem Bad
"Sieh an, ich bin doch schön"

Der Kreis Wesel bedankte sich ausdrücklich für die große Hilfsbereitschaft der Tierheime und das selbstlose Engagement ihrer Helferinnen und Helfer.

Die Menge der Hunde stellt die Mitarbeiter und Tierpflegerinnen und Tierpfleger vom Bund Deutscher Tierfreunde vor eine große Aufgabe.
103 teilweise verschreckten, traumatisierten Tiere sind schwer bei normalem Tierheimbetrieb zu versorgen.

Auch die finanzielle Belastung ist enorm. Das BDT-Tierheim bitte deshalb um Spenden.
Eine Notfallfond wurde eingerichtet: Commerzbank ,  IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01,  BIC : DRESDEFF310


 Das vermutliche erste Sonnenbad in ihrem Leben.
Nach dem dieser Skandal durch Funk und Fernsehen, durch die Presse und durchs Internet bekannt wurde, ist eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgebrochen.
Die Mitarbeiter des Tierheims möchten sich für das große Interesse und die Hilfsangebote bedanken!
Zur Zeit sind die kleinen noch Beschlagnahmt. Das bedeutet, dass die Tiere zur Zeit noch nicht vermittelt werden können. 
Dies betrifft auch die Vermittlung in vorübergehende Pflegestellen. Diese Sicherstellung muss erst durch die Behörden aufgehoben werden.
Auch benötigen viele der Hunde noch eine intensive medizinische Betreuung
Alle Mitarbeiter sind zur Zeit mit der Versorgung der Tiere ausgelastet, so dass Mailanfragen nur schleppend beantwortet werden können.
Sie bitten dafür um Verständnis, sie freuen sich natürlich über die große Menge der Anfragen. 
Sobald die Tiere zur Vermittlung freigegeben werden, wird dies auf der Webseite, auf Facebook und in der Presse bekannt gemacht. 
Wir können dahingehend noch keinen Termin  angeben.

Mehr gibt es hier:  www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de Am Drehmanns Hof 2 in 47475 Kamp-Lintfort, Tel.: 02842/92 83 20, Fax: 02842/92 83 220

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 DANKE

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Kältetipps für Hund und Katze

Kürzere Spaziergänge bei Eis und Schnee
Katzen bleiben lieber hinter dem Ofen - Meerschweinchen vor Nässe schützen

Kamp-Lintfort.- Jetzt ist er doch noch eingetroffen.
Der Winter mit Schmuddelwetter, Dauerfrost, Schnee und Sturm hat Deutschland im Griff. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat die wichtigsten Tipps für Hunde, Katzen & Co zusammengestellt.  Ausgedehnte Spaziergänge mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee sollten abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme.

"Winterkleidung" wie Mäntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren auch in frostigen Zeiten zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel in Ausnahmefällen jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline  geschützt werden, da sonst das Salz  Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Die überregionale Tierschutzorganisation Bund Deutscher Tierfreunde rät zudem bei Schneespaziergängen zur Vorsicht, denn Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Hunde haben Schnee eigentlich grundsätzlich zum Fressen gerne. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime. Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Ein kleiner Tipp der Tierfreunde: den Hund nicht mit leerem Magen in den Schnee schicken. Wenn er schon gefressen hat, kann der eiskalte Schnee den Magen nicht so schnell reizen. Da reicht schon ein Stück Hundekuchen. Und vor allem sollte der Hund vorher etwas getrunken haben, um den Durst nicht mit Schnee zu bekämpfen, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.

Während Hunde mit großem Spaß bei fast jedem Wetter draußen toben, sind Katzen eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut - deshalb sollten  sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus  bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren.

Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können generell in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem  mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden.
Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden
 

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Steuern sparen mit Hund & Katze
Das deutsche Steuerrecht hat doch ein Herz für Tiere.

 
Kamp-Lintfort.- Das zeigt die aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs.
Der Bund Deutscher Tierfreunde begrüßte die Entscheidung, da sie eine Entlastung für alle Tierhalter darstellt. Wer sein Haustier im Urlaub zuhause von einer bezahlten Servicekraft betreuen lässt, kann die Kosten beim Fiskus geltend machen. Wie der Bundesfinanzhof entschieden hat (Aktenzeichen beim BFH VI R 13/15), gelten auch solche Tätigkeiten als "haushaltsnahe Dienstleistung". Die obersten Finanzrichter nennen als Beispiele Füttern, Fellpflege, Ausführen, sonstige Beschäftigung des Tieres oder anfallende Reinigungsarbeiten.

Zunächst hatte das Finanzgerichts Düsseldorf der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung (Az.: 15 K 1779/14 E widersprochen. Die Finanzverwaltungen lehnten bisher eine steuerliche Berücksichtigung von Tierbetreuungs- und Tierpflegekosten sowie Tierarztkosten als haushaltsnahe Dienstleistungen ab (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 10. Januar 2014).

Im vorliegenden Fall hatten die Steuerpflichtigen einen Dienstleister - Katzensitter - für die Betreuung ihrer Hauskatze in ihrer Wohnung in Anspruch genommen. Im Gegensatz zum zuständigen Finanzamt sah das Finanzgericht Düsseldorf darin das Vorliegen einer berücksichtigungsfähigen haushaltsnahen Dienstleistung. Neben den reinen Arbeitskosten berücksichtigte das Finanzgericht auch die angefallenen Fahrtkosten des Dienstleisters zur Wohnung des Steuerpflichtigen. Das letzte und entscheidende Wort hatte der Bundesfinanzhof. Wie kaum anders zu erwarten war, hatte die Finanzbehörde gegen das Urteil des Finanzgerichtes Revision beim obersten Gericht eingelegt. Nun zeigte der VI. Senat des Bundesfinanzhofs (Veröffentlichung 25. November) ein Herz für Tiere und ihre Halter.

Im Streitfall hatte ein Ehepaar während einer Ferienreise rund 300 Euro an eine Betreuungsfirma gezahlt. Das Finanzamt wollte dies nicht anerkennen, weil dem ein Erlass des Bundesfinanzministeriums entgegenstehe. Dagegen wurde geklagt. Der Bund Deutscher Tierfreunde hatte bereits während der Dauer des Prozesses empfohlen, vorsorglich möglicherweise entstandene Kosten geltend zu machen, auch wenn die Finanzbehörden sie zunächst ablehnen würde.

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Tiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren - Kühe geben weniger Milch –
Haustiere sind irritiert, gewöhnen sich aber schnell um

 

Kamp-Lintfort.- Wenn am kommenden Sonntag (25. Oktober 2015) die Uhren eine Stunde zurückgedreht werden, irritiert die Winterzeit
nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere
.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht
in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht
selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Im vergangenen Jahr wurden laut ADAC 2.842 Menschen bei
Wildunfällen verletzt.


Foto: Wilma aus der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort kann immer und überall ein Hickerchen machen
Zootiere scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner.
Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.

Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind.
 
Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei.

Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.

Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf.
Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an.
Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich
Kühe meist ebenfalls umgestellt.

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Wildtierverbot in Zirkussen muss kommen

Deutschland droht zum Schlusslicht in Europa zu werden

Kamp-Lintfort . – Die Forderung nach einem bundesweiten Verbot von Wildtieren in Zirkussen hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
aus Anlass des Welttierschutztages am kommenden Sonntag (4. Oktober 2015) bekräftigt.

Deutschland droht in dieser wichtigen Tierschutzfrage in Europa zum Schlusslicht zu werden, betonte der überregionale Tierschutzverein
mit Sitz in Kamp-Lintfort.

Bereits jetzt gilt ein solches Verbot in fast allen deutschen Nachbarstaaten, so beispielsweise in den Niederlanden seit September. Die meisten europäischen Länder haben in den letzten Jahren bereits solche oder ähnliche Verbote verhängt. Darunter Belgien, Österreich und Finnland. In Großbritannien dürfen Zirkusse vom 1. Dezember 2015 an keine Wildtiere mehr haben.
In Europa haben 18 Länder bereits alle oder bestimmte Tierarten in Zirkusbetrieben verboten.

Und der Tierschutz hat in dieser Frage die Bevölkerung hinter sich:
Etwa zwei Drittel der Deutschen finden es nicht gut, wenn Wildtiere wie Elefanten, Giraffen oder Tiger in Zirkusbetrieben gehalten werden. Lediglich 15 Prozent äußern keine Bedenken (ZDF-Umfrage).

Wildtiere leiden unter der Haltung in engen Zirkusgehegen und -wagen, fragwürdigen Dressurmethoden, stressigen Auftritten und permanenten Transporten, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.

Es kommt immer wieder zu Tierschutzverstößen bei fahrenden Zirkussen. Doch noch immer sind die gesetzlichen Regelungen zur Zirkustierhaltung in Deutschland nur unverbindlich und absolut unzureichend.

Doch inzwischen bröckelt die ablehnende Haltung in der Regierungskoalition.
Christina Jantz, tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, fordert ein Verbot: „Wir werden das auch in dieser Legislaturperiode wieder versuchen, anzugehen.“
Auch die Opposition befürwortet ein Verbot.
Die CDU/CSU steht jedoch noch immer auf der Bremse.

Obwohl auch Zirkusunternehmer ein Verbot begrüßen und sogar erfolgreich ohne Wildtiere auskommen. Viele deutsche Städte
haben das Elend der Tiere hinter Kulissen der Zirkuswelt erkannt und angesichts der Blockadehaltung des zuständigen Ministeriums
kommunale Verbote für Wildtiere im Zirkus erlassen.
Städte wie Heidelberg, Worms, Potsdam, Speyer und viele andere vergeben keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusbetriebe,
die mit bestimmten Wildtierarten anreisen.

Deutschland droht angesichts des Rückstands in Europa zum Rückzugsgebiet für tierquälerische Zirkusunternehmen zu werden.
Ein engagiertes Vorgehen der Bundesregierung sei deshalb dringend erforderlich, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

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Wespenplage: Warnung vor Gefahren für Haustiere

 Neugierige und unerfahrene Hunde und Katzen sind besonders gefährdet

Bund DeutscherTierfreunde: Auch Haustiere können allergisch reagieren

Deutschland leidet: Die Hitze hat eine wahre Wespenplage ausgelöst. Aber nicht nur den Menschen, auch unseren Haustieren drohen Gefahren, so der überregionale
Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Nicht nur Menschen, auch Haustiere können gegen das Gift allergisch sein.
Die Wespenanzahl findet jetzt ihren Höhepunkt. Das Wespenvolk wächst bis Mitte August  mit steigender Geschwindigkeit, weil es immer mehr Arbeiterinnen gibt,
welche die Brut aufziehen können – Ende September ist der Spuk dann wieder langsam vorbei.

Katzen und Hunde versuchen alles zu fangen, was sich bewegt. Sie sind von Natur aus neugierig. Das gilt leider auch für Insekten. Bienen- und Wespenstiche fügen ihnen dabei
normalerweise nur geringfügigen Schmerz und leichte Irritationen zu.

Dennoch kann ein Stich oder Biss auch gefährlich werden.


Bild: Tiere in Not e.V. Bochum
Der Stich einer Wespe im Rachenraum kann für Hunde und Katzen schwerwiegende Folgen haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Es kann zu Schwellungen und Schluckbeschwerden, aber auch zu allergischen Reaktionen oder Kreislaufstörungen kommen.

Wird ein Haustier gestochen, sollte man es zunächst beruhigen.
Sofern nicht in den Rachenraum gestochen wurde und keine Auffälligkeiten auftreten, kann man die betroffene Stelle beispielsweise mit Eiswürfeln kühlen. Essig ist auch ein altes Hausmittel. Sollte der Stachel sichtbar sein, sollte er immer entfernt werden.

Ernsthafte Reaktionen auf Insektenstiche sind immer dann zu befürchten wenn es zu einer Vielzahl von Stichen kommt oder wenn das Tier allergisch auf das Gift des Insekts reagiert.
Anzeichen einer allergischen Reaktion sind allgemeine Schwäche, Atembeschwerden und eine große Schwellung um die betroffene Stelle herum.

Besonders Schwellungen an Nacken, Hals und Kopf sind Alarmzeichen. Sollte das Tier heftig auf den Stich reagieren, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Auch wenn das Tier direkt in die Zunge, ins Maul oder im Halsinneren gestochen wurde, ist ein Besuch beim Tierarzt anzuraten, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Sollte ein Wespennest gefunden werden, sollten Laien es in Ruhe lassen, empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde. Fachliche Hilfe durch einen Kammerjäger sollte gerufen werden.
Experten können die meisten Nester entfernen und umsetzen, ohne die Tiere zu töten. Im Notfall kann auch die Feuerwehr helfen oder Auskunft geben.

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Am Samstag ist Internationaler Katzentag

Es schnurrt in Deutschland – Katze beliebtestes Haustier – Kastrationspflicht muss kommen

Am Samstag (8.August 2015) lässt sich Deutschlands beliebtestes Haustier feiern: Die Katze.

Und es schnurrt gewaltig in Deutschlands Wohnzimmern – nach Schätzungen „regieren“ rund 8,2 Millionen Samtpfoten so manchen Haushalt. Andere Schätzungen sprechen sogar von bis zu zwölf Millionen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. erinnerte aus diesem Anlass an die oft vergessenen Katzen im Schatten, die ausgesetzten und freilebenden Katzen, deren Schicksal oft ein täglicher Überlebenskampf ist. Nur eine Kastrationspflicht kann dieses Problem beseitigen.

Das Anliegen des Katzentages ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen. Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden.

Sie ist ein nicht wirtschaftlich genutztes Haustier, was die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze so einzigartig macht.

Die steigende Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen stellt jedoch auch ein großes Problem da.
Der Bund Deutscher Tierfreunde erneuerte deshalb die Forderung nach einer einheitlichen bundesweiten Kastrationspflicht für Katzen.
Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Detmold – eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus.
In einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.

Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde, durch die ständig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden. Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Straßen in Deutschland.

Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde. Die nordrheinwestfälische Landesregierung betont, dass eine etwa den österreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingeführt werden könnte. Auch der Bund Deutscher Tierfreunde hält eine Regelung auf Bundesebene für die beste Lösung. In Österreich gilt: Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in bäuerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine ähnliche Regelung.

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Tipps für Haustiere bei Gluthitze

Gefahren der Hitzewelle für Haustieren
 

Kamp-Lintfort. - Die gegenwärtige Gluthitze mit Rekordtemperaturen stellt auch für viele Haustiere eine gefährliche Herausforderung dar.
Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen mahnt alle Tierhalter zur Vorsicht und Rücksicht auf ihre Haustiere während der gegenwärtigen Hitzeperiode.

Anders als Menschen können sich Tiere meist nicht aktiv vor zu hoher Sonneneinstrahlung schützen. Hunde und Katzen können zwar ein schattiges Plätzchen aufsuchen, Kleintiere und Vögel sind aber darauf angewiesen, dass die Halter sie im Käfig vor zu viel Sonne und Hitze schützen.

Für Hundehalter gilt, dass ausgedehnte Spaziergänge auf die frühen Morgenstunden und in den Abend verlegt werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Auf sportliche Aktivitäten mit dem Hund wie Joggen oder Fahrrad fahren sollte an Hitzetagen völlig verzichtet werden.

Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sollten an einem schattigen Platz im Haus untergebracht sein. Wichtig dabei, so der Bund Deutscher Tierfreunde, dass die Tiere vor Zugluft gut geschützt sind, denn genauso wie ein Hund können die Nager nicht schwitzen.

Der Käfig von Papagei, Wellensittich & Co darf dagegen ruhig im Freien stehen, allerdings sollte dieser Platz im Schatten sein – und zwar ganztägig.

Für alle Tiere sollte auf jeden Fall jederzeit frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Klettern die Temperaturen sehr stark nach oben, können zudem feuchte Tücher, die über den Käfig von Nagern oder Vögeln gelegt werden, für Abkühlung sorgen.

Die meisten Vögel nehmen gerne hin und wieder ein Bad. Um bei Vögeln für Abkühlung zu sorgen, kann mit einer Sprühflasche feinen Wassernebel in den Käfig gesprüht werden. Dabei sollt jedoch darauf geachtet werden, dass der Vogel selbst entscheiden kann, ob er nass werden möchte oder nicht,  so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Ist es bei einem Haustier trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Hitzschlag gekommen, sollte das Tier in ein feuchtes Handtuch eingewickelt werden.
Auch das Anfeuchten der Pfoten, oder beispielsweise bei Kaninchen das Anfeuchten der Ohren, kann leichte Kühlung verschaffen.

Da bei einem Hitzschlag der Kreislauf des Tieres sehr schwach ist, sollte so schnell wie möglich ein Tierarzt kontaktiert werden, um den Kreislauf zu stabilisieren, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
 

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Risiko Ferienreise mit Hund
Im Auto können Hunde zu Geschossen werden

Der Bund Deutscher Tierfreunde weist auf Sicherungspflicht hin
Tipps für die Autofahrt mit Hund

Die ersten Urlauber starten in den nächsten Tagen in die Ferien und dabei sind wieder viele Haustiere im Fahrzeug. Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, dass sie ihren Liebling  im Auto sichern müssen, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Es drohen sogar Bußgelder und im schlimmsten Fall bei einem Unfall Ärger mit der Versicherung. Zudem gelten im Ausland, beispielsweise Italien, noch strengere Vorschriften und bei Verstößen empfindliche Strafen. 

Schon ein ungesichert im Innenraum sitzender  kleiner Hund von zehn Kilogramm, kann bei einem Auffahrunfall zum riskanten Geschoss werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Crash-Test belegen, dass sie eine Wucht entwickeln können, die die Windschutzscheibe zertrümmert. Mensch und Tier werden dabei schwer verletzt. Sitzt ein größerer und schwerer Hund ungesichert auf der Rückbank, kann dieser bei einer Vollbremsung den Sitz so stark nach vorne drücken, dass der Mensch auf diesem Sitz eingequetscht wird. Selbst wenn man nur leicht bremsen muss, kann sich ein Hund ohne Gurt oder Sicherung verletzen.

Im Interesse von Mensch und Tier sollten die Vierbeiner sicher untergebracht werden. Er sollte auf keinen Fall auf dem Schoß des Fahrers oder vor dem Beifahrersitz ungesichert transportiert werden. Auch eine ungesicherte Reise auf dem Rücksitz ist zu gefährlich. Eine Gurtpflicht für Hunde (wie etwa in Italien) besteht zurzeit noch nicht überall. Hundehalter sind aber durch die Straßenverkehrsordnung beispielsweise in Deutschland verpflichtet, ihre Tiere im Auto zu sichern. Für den Gesetzgeber sind Hunde und andere Tiere Ladung. Wer diese Vorschrift missachtet, muss mit einem Bußgeld rechnen und kann sogar mit Punkten in Flensburg bestraft werden.

Für Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportkäfig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsmanövern an seinem Platz bleibt. Für den sicheren Transport von Hunden gibt es grundsätzlich drei Schutzmöglichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste Lösung ist, hängt von Automodell, Geldbeutel und persönlichen Vorlieben ab. Für kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel.
Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. 
Natürlich gehört ausreichend Wasser zur Grundausstattung bei Reisen mit Hund. Pausen alle zwei bis drei Stunden sowie der Schutz des Tieres bei Hitze und Sonne sind ebenfalls selbstverständlich.

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Zum Tag des Hundes: Augen auf  beim Welpenkauf

Bund Deutscher Tierfreunde: Unseriöse Hundehändler  machen Geschäft mit dem Hundeelend

Der Tag des Hundes  am kommenden Sonntag (7.Juni)  soll die besondere soziale Bedeutung  des Hundes für uns Menschen unterstreichen.

Rund fünf  Millionen Hunde leben nach Schätzungen in deutschen Haushalten und sie sind zumeist ein wichtiges und geliebtes Familienmitglied. Doch es gibt auch  Hunde, die im Schatten leben: Ausgesetzte oder im Tierheim abgegebene Hunde. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort macht aus diesem Anlass auf diese armen Vierbeiner aufmerksam. Wer einen vierbeinigen Freund sucht, sollte sich in einem Tierheim – beispielsweise in der BDT - Tierherberge in Kamp-Lintfort - umsehen. In den Tierherbergen  in ganz Deutschland  warten tausende freundliche und herzliche Tiere.

Der Tag des Hundes wurde 2010 durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ins Leben gerufen.  

Die etwa 5 Millionen in Deutschland lebenden Hunde zählen neben der Hauskatze zu den beliebtesten Heimtieren. Verwilderte Haushunde (sogenannte Straßenhunde oder streunende Hunde) sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute kaum noch zu finden.

Aber die Tierheime sind voll von abgegebenen Tieren.

Deshalb sollte auch die Anschaffung eines Hundes genau überlegt werden.  

Gerade im Hundehandel treiben viele unseriöse Hundehändler ihr Unwesen.

Das Geschäft der  profitgierigen Massentierzüchter zumeist aus Osteuropa blüht.  Inzwischen rollen täglich Transporte mit oft kranken Hundewelpen durch ganz Europa.

Der Bund Deutscher Tierfreunde betont,
dass nur die Konsumenten diese unseriösen Abzocker stoppen können – in dem sie den Kauf verweigern.

Die unseriösen Hundehändler bieten ihre „Ware“ zumeist im Internet, Zeitungsanzeigen oder rund um Märkte an. Viele Transporte gehen inzwischen nach Südeuropa, wo die Tiere in Geschäften oder auf Märkten verkauft werden. Gerade Touristen auch aus Deutschland finden dort ihren vermeintlichen „Traumhund“. Nicht selten sind die Tiere krank oder verhaltensgestört. Zudem gehören gefälschte Papiere und sogar frei erfundene Stammbäume zum Geschäftsmodell der Abzocker.  Die meisten der Welpen stammen aus Massenzüchtungen in Osteuropa, oft Ungarn, Polen und die Slowakei.

Der Bund Deutscher Tierfreunde unterstrich, dass nur die Käufer die Abzockerei  und das damit verbundene Tierelend verhindern können. Wenn die Hundemafia merkt, dass sie ihre „Ware“ nicht mehr verkaufen kann dann besteht die Hoffnung, dass kein neues Tierelend herangezüchtet wird, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

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Schon jetzt den Urlaub mit Hund planen

 Rettende Impfung - gegen Hundekrankheit wie Leishmaniose bei Reisen in den Süden
Ferienzeit für Hunde und Katzen muss geplant werden

Spätestens jetzt sollten Tierhalter mit der Urlaubsplanung für ihre Haustiere beginnen.  
Falls das Tier in der Heimat untergebracht und versorgt werden soll, muss schon jetzt nach einem Tiersitter, einer Tierpension oder einer familiären Lösung gesucht werden.
Last-Minute ist es oft zu spät, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V..
Auch wenn das Tier die Familie begleiten soll, sollten schon jetzt die notwendigen Papiere und Vorkehrungen getroffen werden.
Beispielsweise müssen die Reisebestimmungen überprüft und in der Ferienunterkunft nachgefragt werden.

Die größten Risiken für Hunde im Urlaub drohen in Form von Parasiten, da die „Urlaubshunde“ im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerländern nicht immun gegen bestimmte Krankheiten sind.

Gegen manche der gefährlichen Krankheiten kann man den Vierbeiner impfen lassen, gegen viele der winzigen Blutsauger leider nicht.

Als Vorbeugung für die gefährlichste Erkrankung – Leishmaniose – gibt es jetzt auch eine Impfung, betont der
Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort.

Hier ein Überblick die wichtigsten und gefährlichsten Erkrankungen für Hunde:
Die Leishmaniose:
In Europa (beispielsweise Südfrankreich, Italien, Griechenland und Spanien) existiert entlang der Mittelmeerküsten eine Art Parasiten, die scheinbar nur für Hunde lebensgefährlich ist.
Übertragung durch winzig kleine Fliegen. Nur ein Insektenspray, das Fliegen und Mücken abwehrt oder die Impfung können hilfreich sein.
Die Babesiose:
In erster Linie in den Mittelmeerländern, (beispielsweise Ungarn, Süd- und Westschweiz und den tropischen Ländern). Die Übertragung erfolgt durch Zecken.
Eine Impfung ist im Vorfeld möglich; außerdem helfen regelmäßig aufgetragene Sprays oder Medikamente gegen Zecken.
Die Filariose:
In erster Linie in den Mittelmeerländern
(besonders Spanien). Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch blutsaugende Insekten. Ein Insektenspray kann vorbeugen.

Der Bund Deutscher Tierfreunde rät:
Lassen sie sich in jedem Fall vor Reiseantritt - von ihrem Tierarzt unter Hinweis auf das Reiseziel beraten.

Leishmaniose gilt als behandelbar, aber kaum heilbar und ist eine der gefährlichsten Urlaubskrankheiten für Hunde, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.
Die neue Impfung kann bereits ab dem sechsten Monat des Hundes erfolgen. Es sind insgesamt drei Impfungen notwendig und eine jährliche Auffrischung ist empfehlenswert.
Ältere Hunde sollten vor der Impfung auf Leishmaniose getestet werden, da der Impfstoff nicht für erkrankte Tiere geeignet ist.
Da die gesamte Impfung etwa neun Wochen dauert, ist rechtzeitig vor Urlaubsantritt damit zu beginnen, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.

Es handelt sich um eine aktive Immunisierung - das körpereigene Abwehrsystem soll durch den Kontakt mit dem Impfstoff lernen, im Notfall den „Feind“, also die Leishmanien, schnell zu erkennen und zu bekämpfen. 
Die Impfung wird von den Tieren nach den vorliegenden Testergebnissen gut vertragen, Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen der bekannten Schutzimpfungen und im Prinzip unerheblich.
Der Impfstoff wurde zwei Jahre versuchsweise getestet. Es zeigte sich, dass die geimpften Hunde ein wesentlich geringeres Risiko zeigten, an Leishmaniose zu erkranken als nicht geimpfte Tiere.

Der Bund Deutscher Tierfreunde rät, lassen sie sich unbedingt bei ihrem Tierarzt beraten.

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Viele Gartenpflanzen sind für vierbeinige Familienmitglieder gefährlich

Bei der Gartenanlage an die Haustiere denken – Auch auf Wiesen und im Wald droht Gefahr

Im Mai beginnt in vielen Gärten, auf Terrassen und Balkonen das große Pflanzen. Schon bei der Planung der neuen Bepflanzung sollten Haustierhalter an ihre vierbeinigen Lieblinge denken,
empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Der überregionale Tierschutzverein mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass viele der beliebten Garten- und
Hauspflanzen, aber auch einige Wildpflanzen, für Hunde und Katzen eine große Vergiftungsgefahr darstellen.
Hier einige Beispiele: Alpenveilchen, Clematis, Christrose, Philodendron,
Gummibaum und andere Ficus-Arten, Primeln und Weihnachtssterne. Auch Oleander können für Hunde und Katzen gefährlich sein.

Verantwortungsbewusste Gartenfreunde sollten deshalb schon während der Pflanzzeit  auf die richtige Auswahl achten, um alle Gefahren auszuschließen, betont der Bund Deutschen Tierfreunde.
Im eigenen Garten – besonders im Obstgarten – sollten Hundehalter besonders aufpassen: Weintrauben beispielsweise können nach britischen Untersuchungen gefährlich werden. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie giftige Stoffe konzentrierter enthalten.
Auch Obstkerne – etwa von Kirsche, Pflaume oder Aprikose – sind ein Risiko.
Die darin enthaltene Blausäure bei zerbissenen Kernen kann tödlich sein.


Der Bund Deutscher Tierfreunde weist zudem auf die oft übersehene Gefahr des abgestandenen Gießwassers in Blumenuntersetzern hin.
Das Wasser kann beispielsweise durch Dünger oder andere Stoffe bei Haustieren zu Vergiftungen führen.
Wie auch das im Tabak enthaltene Nikotin. Trinkt ein Hund beispielsweise aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tödlich enden.


Auch beim Spaziergang lauern Gefahren.

Wie der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. betont, wachsen auch im Wald und auf Wiesen Pflanzen, die für Tiere oft tödliche Folgen haben können: Bärenklau, Buchsbaum, Efeu, Eisenhut , Farne, Fingerhut, Holunder, Flieder, Lupinen, Maiglöckchen oder auch Thujen – um nur einige zu nennen.

Bei Vergiftungserscheinungen sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
In keinem Fall sollte künstliches Erbrechen ausgelöst werden, da sonst Speiseröhre und Rachen ein zweites Mal gereizt werden.

Eventuell sollten zudem Fell, Haut, Schleimhäute und Augen mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Zudem betont der Bund Deutscher Tierfreunde, dass auf keinen Fall Milch oder pflanzliche Öle verabreicht werden sollten, diese verschlimmern den Zustand.

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Haustiere vor Zecken schützen

Zecken haben die Städte erobert
Manche Zeckenmittel sind für Katzen lebensbedrohlich -  Zecken nutzen Katzen als „Transporter

Kamp-Lintfort. - Nicht im Hochsommer, sondern bei Temperaturen zwischen zehn und 25 Grad entwickeln sich Zecken prächtig – also genau jetzt im Frühjahr.
Damit  steigt auch die Gefahr durch Zecken. Nicht nur für Menschen, sondern auch für unsere Haustiere, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde.

Zecken wurden auch deshalb zum „gefährlichsten Tier Europas“ gewählt.

Wie der überregionale Tierschutzverein mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen betont, können manche für Hunde geeignete vorbeugende Mittel für Katzen lebensbedrohlich sein. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser geschützt,
sie stellen jedoch eine größere Übertragungsgefahr für Menschen und besonders Kinder da.

Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen bei Katzen nicht angewendet werden,
unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde. Die bei Hunden gut verträgliche Substanz ist für Katzen lebensgefährlich,
da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen können. In der Gebrauchsinformation
permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unverträglichkeit des Arzneimittels für Katzen hingewiesen.

In Europa ist die Schildzecke, auch „Gemeiner Holzbock“ genannt, die häufigste vorkommende Zeckenart.
Und sie leben schon längst nicht mehr nur in Wäldern oder auf Wiesen, sondern haben die Städte und Gärten erobert.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist beim Menschen die bekannteste durch Zecken übertragene
Viruserkrankung. Sie wird durch Viren verursacht, die beim Stich durch infizierte Zecken übertragen werden
und das Gehirn befallen können. Die Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine weitere Infektionskrankheit,
die bei Menschen, Säugetieren und Vögeln auftreten kann.

Nach einer Studie des Robert-​​Koch-​​Instituts erhöhen Katzen als Haustiere das Risiko für eine Borreliose-​​Infektion
mehr als es Hunde tun. Möglicherweise geraten Zecken, die das Haustier trägt, an Kinder, wenn sie mit ihm schmusen.


Bereits sieben Prozent der 14– bis 17-Jährigen sind demnach mindestens einmal von einer infizierten Zecke
gebissen worden. Eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse
ausgelöst wurden, gibt es nicht, teilt der Bund Deutscher Tierfreunde mit. Man geht jedoch davon aus,
dass je nach Region fünf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind.

Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund dafür könnte die intensive Fellpflege sein.

Am besten ist es, Zeckenbisse - also die Übertragung von Krankheiten durch Zecken - durch Vorsichtsmaßnahmen, wie zum Beispiel Tragen körperbedeckender Kleidung, Verwendung von abwehrenden Mitteln und Meiden von Unterholz und hohem Gras zu vermeiden. Auch sollte die Haut auf Zecken abgesucht werden. Menschen können sich zudem zumindest gegen FSME impfen lassen. Für Tiere stehen verschiedene Tierarzneimittel mit lang anhaltender Wirkung zur Abwehr von Zecken zur Verfügung.

Der Bund Deutscher Tierfreunde rät, lassen sie sich bei ihrem Tierarzt beraten.

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Zeitumstellung irritiert Tiere, schadet aber nicht
Zahl der Unfälle mit Wildtieren steigt - Kühe geben weniger Milch – Auch Haustiere müssen sich erst umstellen

Kamp-Lintfort.- Wenn am kommenden Sonntag (29. März 2015) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen ruft besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf,
da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind.

Nach der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine - sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen.
Die Folge sind vermehrte Wildunfälle.

Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner.

Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht.
Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. 

Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  

Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind.
Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier.
Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei.

Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.

Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt.

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BDT warnt vor Gefahren der Grippewelle für Haustiere
Keine menschlichen Medikamente ohne Rücksprache mit dem Tierarzt einsetzen -
Kuscheln vorübergehend verboten

Kamp-Lintfort.- Die aktuelle Grippewelle hat Deutschland in diesem Jahr früher und heftiger als üblich im Griff – besonders betroffen gegenwärtig Nordrhein-Westfalen und der Osten des Landes. Gefährdet sind jedoch nicht nur Menschen, sondern auch unsere Haustiere, so der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Gerade jetzt nach Ende der tollen Tage wird ein rapider Anstieg der Erkrankungen beim Menschen erwartet. Das Robert-Koch-Institut meldet „stark erhöhte Influenzaaktivität“. Dies geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei.

Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Erkältung erwischt.  Auch ein Schupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen  bemerkbar.

Zumeist  besteht kein Grund zur Panik, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig. Auf keinen Fall dürfen „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dies gilt auch für  eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen.

Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an.

Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben. 

Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Regenwetter trocken zu reiben. Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie auch wenn´s schwer fällt die allzu große Nähe des Lieblings meiden.
Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken - besonders alte oder geschwächte Tiere.
Es heißt also vorsichtshalber: Kuscheln verboten – für ein paar Tage.

Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn – so der Bund Deutscher Tierfreunde – beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.

Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere können darunter leiden und sich erkälten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden.  In trockenen und heißen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimhäute der Tiere aus, werden sie anfälliger für Krankheiten. Außerdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden. Besonders Kleintiere wie Vögel und Hasen sind sehr empfindlich.
Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, können die Tiere sogar daran sterben.

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BDT Wintertipps  für Hund und Katze
Spaziergänge mit Hunden bei eisiger Kälte abkürzen – Katzen bleiben lieber hinter dem Ofen

Kamp-Lintfort. - Der Winter mit Dauerfrost, Schnee oder  Schmuddelwetter hat Deutschland im Griff. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat die wichtigsten Tipps für Hunde, Katzen & Co  zusammengestellt.  Ausgedehnte  Spaziergänge  beispielsweise sollten bei Ausflügen mit Hunden  in der Kälte und im  eisigen Schnee  abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme.

Trotzdem  ist "Winterkleidung" wie Mäntel oder Hundeschuhe bei gesunden Tieren zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel  in Ausnahmefällen jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem  Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline  geschützt werden, da sonst das Salz  Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.


Die  überregionale Tierschutzorganisation Bund Deutscher Tierfreunde rät zudem bei Schneespaziergängen zur Vorsicht, denn Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Hunde haben Schnee eigentlich grundsätzlich zum Fressen gerne. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime.  Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Ein kleiner Tipp der Tierfreunde: den Hund nicht mit leerem Magen in den Schnee schicken. Wenn er schon gefressen hat, kann der eiskalte Schnee den Magen nicht so schnell reizen. Da reicht schon ein Stück Hundekuchen. Und vor allem sollte der Hund vorher etwas getrunken haben, um den Durst nicht mit Schnee zu bekämpfen, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.

Während Hunde mit großem Spaß  bei fast jedem Wetter draußen toben, sind Katzen eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut - deshalb sollten  sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus  bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren.

Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können generell in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem  mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen  sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter  haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.

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Silvester  ist die stressigste Zeit  für Haus- und Wildtiere  

Bund Deutscher Tierfreunde gibt tierische Silvester-Tipps
Rücksicht auf Haustiere nehmen – Appell an Eltern und Kinder

Kamp Lintfort  – Lautes und buntes Feuerwerk mit Krachern, Raketen, Wunderkerzen - für viele Menschen gehören sie zu einem fröhlichen Jahreswechsel dazu.  Für unsere Haustiere und viele Wildtiere sind die letzten Tage des Jahres dagegen mit viel Stress und teilweise Panik  verbunden. Der Bund Deutscher Tierfreunde bittet  deshalb um Rücksicht auf die Tiere in diesen Tagen.  Gerade Eltern sollten auch an ihren Nachwuchs appellieren, bei der Knallerei  Rücksicht auf Tiere zu nehmen, bat  der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp Lintfort.

Häufig reagieren die Tiere in Panik, manchmal auch mit körperlichen Folgen wie beispielsweise  Durchfall. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.  hat Tipps zusammengestellt, wie Heimtiere die Silvesternacht möglichst unbeschadet überstehen können. Am wichtigsten:  Am Silvestertag und besonders in der Nacht sollten weder Hunde noch Katzen nach draußen gelassen werden, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Katzen, Kleintiere oder Vögel überstehen die laute Nacht am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden können. Fürsorgliche Tierhalter bleiben in der Silvesternacht bei ihren vierbeinigen Hausgenossen oder organisieren eine zuverlässige Betreuung. Auf keinen Fall sollten die Tiere Silvester allein zu Hause bleiben, rät der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Speziell Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine Gassi gehen. Plötzlich gezündete Knallkörper können sie so aufschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. Der Bund Deutscher Tierfreunde appellierte an alle Freunde der lauten Böllerei, dass Zünden von Feuerwerkskörper zumindest nur auf die Silvesternacht zu beschränken und nicht auch an den anderen Tagen die Tiere zu verschrecken.

In der Nähe ihrer Menschen fühlen sich Hunde am sichersten. Trotzdem sollten sie während des Feuerwerks um Mitternacht keinesfalls mit ins Freie genommen werden - die anhaltende Knallerei ist für sie eine riesige Belastung. Außerdem kann der Schwefeldampf aus gezündeten Knallkörpern ihre Schleimhäute stark reizen.

Achtung: Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, sie fühlen sich dadurch in ihrer Panik noch bestärkt.  Hundehalter sollten ruhig und gelassen bleiben und die Furcht des Hundes ignorieren - so überträgt sich die Gelassenheit auf das Tier, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.  Bei Tieren, die extrem ängstlich sind, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel bewährt, Tierärzte halten entsprechende Präparate bereit.

Die Silvesterknallerei belastet auch die wild lebenden Tiere in Wald. Daher sind Feuerwerke an Waldrändern,  -lichtungen oder  in Parkanlagen zu vermeiden.  Wer einen Beitrag zum Tier- und Naturschutz leisten möchte, sollte einfach auf Raketen und Feuerwerkskörper verzichten - das so gesparte Geld kann auch anders eingesetzt werden, rät der Bund Deutscher Tierfreunde.   

Und noch ein Tipp auch für „ruhige“ Bräuche: Beim Bleigießen etwa sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tier auf gar keinen Fall mit dem verwendeten Wasser in Berührung kommt, da sonst schwere Bleivergiftungen drohen könnten.

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Erst denken, dann schenken

Auch Tierherbergen verzichten vorübergehend auf Tiervermittlungen
Tiere sind keine Last-Minute-Geschenke  

Tiere und besonders kleine Haustiere wie Hamster, Meerschweinchen, Hasen oder Vögel sind als Last-Minute-Weihnachtsgeschenke völlig ungeeignet. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) rät gerade jetzt vor Weihnachten: Erst denken, dann schenken, denn Tiere sind keine sinnvollen Weihnachtsgeschenke. Deshalb verzichten auch die Tierherbergen des BDT beispielsweise in Kamp-Lintfort vorübergehend vor und während der Feiertage auf vorweihnachtliche Tiervermittlungen, um so unüberlegte Spontanentscheidungen zu verhindern. Selbstverständlich können sich jedoch Tierfreunde über Tierheim-Tiere informieren. Vermittelt werden die Tiere jedoch erst wieder nach den Feiertagen.

Zehntausende Tiere werden in jedem Jahr in Deutschland ausgesetzt und abgeschoben. Rund ein Drittel davon waren nach Schätzungen von Tierschützern vorher einmal Glanzlichter unter einem Weihnachtsbaum. Deshalb warnt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. in Kamp Lintfort vor dem Kauf von Tieren als Weihnachtsüberraschung.
„Tiere sind besonders als Last-Minute-Geschenke völlig ungeeignet“, so ein BDT-Sprecher.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. weist auf die immer wieder kehrende Katastrophen-Spirale beim Weihnachtsgeschenk Tier hin: Unbedacht gekauft und verschenkt und dann ungeliebt abgeschoben – so das schreckliche Schicksal der Tiere. Ein Tier bedeutet viel Freude und Spaß, aber auch viel Verantwortung. Deshalb sollten vor dem Tierkauf einige wichtige Fragen geklärt sein. Hier die Ratschläge des Bundes Deutscher Tierfreunde: Wer trägt die Verantwortung? Wollen wirklich alle Familienmitglieder ein Tier?  Darf ich in meiner Wohnung überhaupt ein Tier halten (Was sagt der Mietvertrag?)? Sind meine Lebensumstände für Tiere geeignet?  Sind die Kosten, die ein Tier verursacht, auf Dauer zu bezahlen?

Auch kleine Hausgenossen wie oft unüberlegt und schnell gekaufte „niedliche“ Hamster oder Meerschweinchen sind nicht empfehlenswert. Hamster sind beispielsweise nachtaktiv und damit für Kinder völlig ungeeignet. Schnell verlieren die Kleinen die Lust an ihrem neuen pelzigen „Spielzeug“ und nicht selten wird es dann erbarmungslos „entsorgt“. Der Bund Deutscher Tierfreunde weist darauf hin, dass ein Hund etwa zehn bis 15 Jahre Familienmitglied bleibt. Er muss mindestens drei Mal am Tag vor die Tür. Braucht Pflege und Zuneigung.  Wollen Kinder unbedingt ein Haustier, dann kann – beispielsweise mit einem Plüschtier – Verantwortung geübt werden.

Besonders wichtig nach Auffassung der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde: Kein unüberlegtes Handeln. Und wer wirklich ein Tier haben möchte, sollte sich in einem der Tierheime, beispielsweise beim Bund Deutscher Tierfreunde,  informieren. Dort warten Tausende Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Heim.

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Tödliche Weihnachtszeit für Haustiere

Bund deutscher Tierfreunde e.V. warnt vor Gefahren der Adventszeit
Süßigkeiten und Dekoration sind ein Risiko für  Haustiere -

Tödliche Gefahren rund um Adventskranz und Weihnachtsbaum: Süßigkeiten, Bonbons und Schokoweihnachtsmänner können für unsere Haustiere katastrophale gesundheitliche Folgen haben und sogar  tödlich sein. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde (BDT) e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen bittet besonders  Eltern auch ihren Nachwuchs auf die Gefahren hinzuweisen, da der gerne ein paar Leckerlis an die geliebten Haustiere verteilt.

Nicht nur von den Süßigkeiten direkt gehen große Gefahren aus. Auch aus Versehen verschluckte  Süßigkeiten- oder Bonbonverpackungen sowie etwa Lametta oder andere Dekomaterialien können für Hunde und Katzen gefährlich werden. Und da die Adventszeit auch die Zeit der Kerzen ist gilt besonders: Tiere nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen lassen. Besonders Katzen sind neugierig und sie können schnell durch eine unbeobachtete Bewegung eine Kerze zum Kippen bringen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Besonders der Zuckeraustauschstoff Xylit, der häufig in Bonbons verwendet wird, kann bei Tieren zum Beispiel einen tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels auslösen. Schon 100 Gramm Bonbons reichen dazu nach Angaben des Bundes Deutscher Tierfreunde aus. Weder Schokolade noch Gummibärchen oder auch die „salzige“ Variante Kartoffelchips sind auf die Verdauung von Tieren abgestimmt, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Deshalb könnten damit gefütterte Hunde, Katzen oder Nager wie etwa Meerschweinchen Magenprobleme bekommen und ernsthaft  erkranken.

Die beliebte Schokolade enthält zudem meistens den für Menschen ungefährlichen Wirkstoff Theobromin, der kleine Tiere aber durchaus töten kann. Zum Glück müssten Hunde die Schokolade allerdings in größerer Menge fressen. Vier bis fünf Tafeln könnten einen Dackel töten, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Zudem sollten Hunde auch schon aus Rücksicht auf ihre Zahngesundheit keine Süßigkeiten erhalten, denn es drohen schlimme Zahnbeschwerden.

Verantwortungsbewusste Tierfreunde sollten als Alternative speziell für Tiere hergestellte Leckereien verteilen, die in jeder Zoohandlung erhältlich sind. Diese sollten aber auch nur zu besonderen Gelegenheiten wie etwa zu Weihnachten „verschenkt“  werden, um Vierbeiner oder auch Vögel nicht daran zu gewöhnen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine ausgewogene Ernährung mit Leckereien gibt es nicht.

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Welttierschutztag: Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert

Mecklenburg-Vorpommern will Kastrationspflicht einführen
Bereits mehr als 250 Städte und Gemeinden haben sich der Initiative angeschlossen

 Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen in Deutschland
zum Welttierschutztag am Samstag 04.Oktober eine einheitliche bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert.

Schon jetzt gilt in mehr als 250 Städten und Gemeinden – in NRW beispielsweise in Bonn und Detmold -  eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. Der Bund Deutscher Tierfreunde mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen begrüßte die Entscheidung der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern, die bis Ende dieses Jahres eine Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang verbindlich einführen will. Auch in Städten wie Bremen und Kassel gilt die Kastrationspflicht.

Auch in einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet. Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde am Welttierschutztag, durch die ständig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichten sie jedoch. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Straßen in Deutschland. Rund 8,2 Millionen Katzen leben demnach in deutschen Haushalten. Andere Schätzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Zählung gibt es naturgemäß nicht. Auffällig ist, dass vermehrt Meldungen etwa bei der Zentrale des Bundes Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort über freilebende Katzenkolonien eintreffen. Verschärft wird das Problem durch nicht kastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen verpaaren. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung betont, dass eine etwa den österreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingeführt werden könnte. Auch der Bund Deutscher Tierfreunde hält eine Regelung  auf Bundesebene für die beste Lösung.  In Österreich gilt: Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in bäuerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine ähnliche Regelung.

Viele Katzenhalter scheuen wegen der hohen Kosten und wegen gesundheitlichen Bedenken die Kastration. Einige Gemeinden wollen deshalb die Kastration mit Zuschüssen fördern. Gesundheitliche Bedenken gibt es nach Auffassung von Tiermedizinern nicht. Der Bund Deutscher Tierfreunde lässt alle Katzen in seiner Obhut kastrieren und unterstützt auch andere regionale Initiativen beim Kampf gegen dien Katzenflut. Nur durch Kastration kann Tierleid schon im Vorfeld verhindert werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Der Bund Deutscher Tierfreunde betreibt zwei eigene Tierheime und unterstützt Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet.

 

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Schneckenkorn - der Katzen und Hundekiller

Bund Deutscher Tierfreunde warnt vor Einsatz von Schneckenkorn

Immer wieder sterben Hunde und Katzen qualvoll an Schneckengift
Schnecken lieber mit Kaffeesatz bekämpfen

Das teilweise regnerische Wetter hat in vielen Gärten eine Schneckenplage ausgelöst. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in Nordrhein-Westfalen warnte Haustierhalter vor dem Einsatz von Schneckenkorn oder anderen Schneckengiften. Zwar steht auf den meisten Packungen der Hinweis, dass es für Haustiere nicht gefährlich sei, doch gibt es immer wieder schwere Vergiftungen. Stattdessen sollten natürliche Mittel wie beispielsweise Kaffeesatz angewendet werden.

Nehmen Haustiere  das im Garten ausgestreute Gift auf, können sie in wenigen Stunden qualvoll sterben, betonte der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn Katzen oder Hunde das Gift etwa ablecken oder über die toten Schnecken herfallen, wird es schnell sehr gefährlich. Speichelfluss, schnelle Atmung und Erbrechen sind häufige Symptome einer Vergiftung ebenso wie Lähmungen und Krämpfe. Vor allem bei Katzen besteht noch eine ganz andere  Gefahr: Im Gegensatz zu Hunden ziehen sich die Samtpfoten  zurück und verstecken sich, wenn sie leiden. Sie sterben dann oft unbemerkt in ihrem Versteck.

Welche Menge für das Haustier gefährlich ist, hängt von der Konzentration des Wirkstoffes Metaldehyd  im Gift  ab. Auch die Körpergröße des Tieres und der allgemeine Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren. Für einen Mops oder einem anderen kleinen Hund  kann der Verzehr von 10 Gramm Schneckenkorn bereits tödlich sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.  Aber auch kleinere Mengen können zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Etwa zwei bis drei Stunden nach Aufnahme des Giftes beginnt das Tier sich zu erbrechen. Dazu treten Krämpfe auf, die schließlich bis zur Bewusstlosigkeit führen können. Nur ein Tierarzt kann schnell – am besten innerhalb der ersten Stunden – helfen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde empfiehlt  zur Schneckenbekämpfung die bekannten  Bierfallen oder Schneckenzäune. Auch natürliche Hemmschwellen um Beete  mit Kalk, Sägespäne, Rindenmulch und Kaffeesatz mögen die Nacktschnecken nicht Außerdem fressen indische Laufenten mit Vorliebe die Schädlinge, genauso wie Igel. Die Enten kann man inzwischen sogar extra zur Schneckenbekämpfung mieten.


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ausgesetzt & abgeschoben




In jedem Jahr werden zehntausende Tiere brutal ausgesetzt und abgeschoben. Wenn sie Glück haben, werden sie direkt in Tierheimen abgegeben. Doch viele Tiere werden einfach an Straßen und Autobahnen abgeschoben und ihrem Schicksal überlassen. Viele Tiere in den Tierheimen waren früher Spielkameraden der Kinder oder Geschenke – jetzt hoffen sie auf neue liebe Menschen.
Zehntausende streunende Katzen sind nur die Spitze des Eisberges. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. unterstützt deshalb Kastrationsprojekte, um der Vermehrung der oft nach kurzer Zeit verwilderten Tiere entgegen zu treten.
Hartz IV hat die Tiere erreicht
War es früher oft nur Gedankenlosigkeit oder Unmenschlichkeit, so werden heute auch vermehrt Tiere aus sozialer Not ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben. Hartz IV hat die Tiere erreicht. Viele Tierhalter können sich den Unterhalt einfach nicht mehr leisten – besonders betroffen sind Hunde, da die Halter neben den Ausgaben für Ernährung und medizinische Versorgung auch noch die in vielen Gemeinden hohe Hundesteuer zahlen müssen.
Zur Entlastung dieser Tierhalter und auch der Tierheime fordert der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. die Gemeinden auf, sozial schwachen Tierhaltern für die Dauer ihrer Arbeitslosigkeit die Hundesteuer zu erlassen. Dies wäre ein erster Schritt.
Tiere können das Leben erleichtern
Gerade bei Arbeitslosigkeit oder Krisenzeiten können Haustiere und besonders Hunde auch den Menschen helfen. Studien zeigen, dass Langzeitarbeitslose, die ein Haustier halten, ein sehr viel strukturierteres Leben haben. Sie müssen ihr Haustier versorgen und sind dadurch zu mehr Disziplin gezwungen. Deshalb ist später auch eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess leichter. Zudem geben die Tiere durch ihre selbstlose Liebe Selbstvertrauen und Zuwendung. Sie helfen, den sozialen Abstieg zu verhindern. Das Abrutschen ins soziale Abseits wird abgefedert.



Dieser therapeutischen Wirkung der Tiere sollten auch Behörden Rechnung tragen und bei Arbeitslosigkeit auf die Einziehung der Hundesteuer verzichten.

Die Folge:
Mehr Lebensmut für die Menschen und mehr Lebensraum für die Tiere.

Hilfe für Mensch & Tier
Der Mensch und sein Haustier dürfen nicht länger getrennt betrachtet werden. Sie sind eine Einheit – und helfen sich gegenseitig.
Wer den Tierschutz unterstützt, hilft auch den Menschen. Gerade für alte, kranke oder sozial angeschlagene Menschen sind Tiere oft der letzte Halt. Tiere bringen Freude ins Leben.
In den Tierheimen warten hunderttausende Tiere auf ein neues Zuhause. Helfen Sie den armen Kreaturen und geben Sie ihnen ein neues Heim. Wer ein Haustier sucht, sollte immer zunächst in ein Tierheim gehen und sich dort nach einem geeigneten „Lebenspartner“ umsehen.

Und wer ein Haustier hat, sollte sich der Verantwortung bewusst sein:
Tiere sind Mitgeschöpfe und haben ein Recht auf Zuwendung. Damit es Mensch und Tier besser geht.

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Finger weg von exotischen Souvenirs

Kamp-Lintfort -  Jetzt im Herbst beginnt die Zeit der Fernreisen. Und vielen unbedarften Urlaubern  droht eine Kostenfalle: Wer verbotene Souvenirs aus  bedrohten Tier- oder Pflanzenarten mitbringt, kann  kräftig zur Kasse gebeten werden.  Tag für Tag fischen Zollbeamte an deutschen Flughäfen verbotene Souvenirs in den perversesten Formen aus deutschen Urlauberkoffern.  Was in Bangkok oder auf Bali  offen angeboten wird, kann trotzdem unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, warnte der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) in Kamp-Lintfort.  In Asien und Afrika  werden beispielsweise besonders  Geldbörsen, Taschen und Gürtel aus Krokodil-, Schlangen- oder Echsenleder  auf Märkten und in Geschäften verkauft.

Das Washingtoner Artenschutzabkommen 'CITES' schützt mehr als 3.000 Tier- und 30.000 Pflanzenarten, die in ihrem Bestand gefährdet oder von der Ausrottung bedroht sind. Wer geschützte Pflanzen und Tiere - ob lebend oder tot - schmuggelt, muss mit einem hohen Bußgeld oder einer Geldstrafe rechnen, sogar Gefängnis könnte drohen. Die Ausrede, man habe nicht gewusst, dass genau das eigene Mitbringsel eine geschützte Art ist, hilft nicht aus der Souvenir-Falle: Unwissenheit schützt auch in diesem Fall nicht vor Strafe.

In Afrika oder Asien  sind Taschen aus Schlangen-Leder oder Kroko-Leder sowie Elfenbein auf jedem Markt zu finden. Deshalb gilt: Hände weg von Muscheln, Schneckengehäusen, Korallen, Elfenbein, Schildpatt, Fellen, Häuten, Schnitzereien aus Tropenholz und Gürtelschnallen aus Leguan-Leder usw. Diese Souvenirs werden beim Zoll beschlagnahmt und können zu Strafverfahren führen. Viele der Produkte wurden aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten hergestellt.

Bedenkenlos mitgenommen werden können  Produkte aus Glas, Steinen, Kokosnuss-Schalen, Ton- und Korbwaren sowie Blech, Draht und ähnlichen Materialien. Bei Holz sollte man auf das FSC-Gütesiegel für Holz aus fairer Wirtschaft achten. Keine Probleme gibt es bei Töpferwaren, Stoffen aus Pflanzenfasern und Seide sowie anderen Textilien und traditionellen Handwerksprodukten aus den genannten Produkten.

Die Zahl der illegalen Einfuhren nimmt zu: Mehr als 20.000 geschützte Tier- und Pflanzenarten entdecken Zollfahnder im Jahr im Gepäck am Frankfurter Flughafen. Ein Großteil davon waren lebende Tiere. Oft werden auch nur Teile von geschützten Arten verarbeitet, etwa Elefantenhaar in einem Goldring oder Korallen in Ketten. Viele Touristen halten den Kauf für legal, aber auch die Einfuhr solcher Souvenirs ist verboten. Unter www.artenschutz-online.de finden sich im Internet aktuell zu jedem Land  die notwendigen Informationen.

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Hunde sind ideale  Fitnesstrainer
Nach den Ferien die Gesundheit erhalten -  In den Tierheimen warten viele Hunde auf Gassigeher  - Bund Deutscher Tierfreunde rät  zum Training mit Hund

Kamp-Lintfort . –  Nach den Ferien wollen viele Heimkehrer ihre neu gewonnene Fitness erhalten -  also die beste Zeit, ein Fitnesstraining mit Hund zu starten. 
Auch wenn in diesen Tage Regen und Herbststimmung vorherrschen, gerade jetzt im Spätsommer sollte das Immunsystem in Schwung gehalten oder
gebracht werden. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät deshalb:
Wer regelmäßig auch bei feuchtem und kaltem Wetter spazieren geht, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.
 

Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassigehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen melden.

Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Die Gründe für Hundefitness liegen auf  Hand und Pfote: Regelmäßige körperliche  Anstrengung und Bewegung beleben  das Herz- Kreislauf- System und führen bei Mensch und Hund zur Gewichtsreduktion.

Zudem wird das Immunsystem gestärkt, da Umweltreize wie Regen, Wind, Sonne und Temperaturschwankungen das Abwehrsystem des Körpers anregen,  betont der überregionale Bund Deutscher Tierfreunde tier- und menschenmedizinische Erfahrungen.

Hundeexperten raten zudem zu einem maßgeschneiderten  Lernprogramm für Hunde beim Gassigehen.  Dabei kann man die Leine auch als
Kommunikationshilfe und zur Signalübermittlung nutzen.  Der Spaziergang an der Leine wird so interessant für den Vierbeiner.
Indem Herrchen oder Frauchen die Schrittgeschwindigkeit von langsam zu schnell zu langsam wechselt, wird der Hund motiviert,
aufmerksam und freudig nebenher zu laufen. Ein zusätzlicher Trick: Lässt man beispielsweise  einen Handschuh fallen, kann man
ihn nach einigen Minuten gemeinsam mit dem Hund suchen gehen,  heißt  es in einem Ratgeber zum richtigen Gassigehen.

Auch sonst können Hundehalter den Spaziergang an der Leine für den Vierbeiner spannend gestalten, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Balancieren und Sitzmachen auf Baumstämmen sind beispielsweise auch an der Leine möglich. Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht überfordert
wird und Spaß dabei hat, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde.  Tiermediziner unterstreichen, dass viele Menschen erstaunt sind,
wie leistungsbereit ihr Hund sein kann, wenn er stressfrei und mit Spaß ausgebildet wird.

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