Wild- und Gartentiere
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Der "Tierschutzverein Tiere in Not e.V. Bochum" unterhält und unterstützt eine Eichhörnchenstationen
und arbeitet mit weiteren Wildtierstationen zusammen.
In der Eichhörnchenstation werden verwaiste Eichhörnchenkinder aufgenommen.
Alle diese Wildtiere werden von ehrenamtlichen Personen fachkundig aufgezogen, betreut und versorgt.
In den Auswilderungsanlagen werden sie auf ein Leben in der Freiheit vorbereitet und wieder ausgewildert.

Wildtiere gehören nicht in Menschhand, sondern in die freie Natur.
Auf d
ieser Infoseite, bekommen sie Rat von Fachleuten über verschiedene Wild- und Gartentiere.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Tel. (0234) 950 822 92 täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr zur Verfügung.
Aber bedenken sie es kann nicht jedes Tier gerettet werden, die Natur hat hier Grenzen gesetzt.

Wildvögel Eichhörnchen Igel Verschiedenes
Sie haben einen kleinen Vogel gefunden. Was tun? Sie haben ein Eichhörnchen gefunden. Was tun? Sie haben einen Igel gefunden. Was tun? Brieftaube gefunden.
Was tun?
Vögel füttern - aber richtig   Der Igel ist kein Haustier Finger weg von Tierkindern
Bauanleitung für Wintervogeltränke      

Bauanleitung für Wintervogeltränke

3 Platten Styropor (1.Platte 8 cm + 2.Platte 1 cm + 3.Platte 8 cm), ca. 10 cm größer als die nicht rostende Kuchenkastenform.
In Platte 1+2 ein Loch für die Kuchenform ausschneiden, Platte 3 als Unterlage verwenden.
Die 3 Platten verkleben, die Kuchenform einsetzen und alles mit wasserfestem Klebeband umgewickelt.
Dann einen 50 Watt Aquarium Regelheizer, den Halter der Heizung ankleben, einsetzen,
Heizung auf kleinste Stufe stellen und die Wintervogeltränke ist fertig.
Einfach, schnell und preiswert, da jedes Jahr wieder verwendbar.
Wasserstand bitte täglich überprüfen, der Heizer darf nicht trocken liegen.


Bilder von einer Wintervogeltränke.

Die Tränke ist bei uns sehr erfolgreich im Einsatz.

Bauen sie auch eine Wintertränke, die Vögel danken es ihnen.

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Vögel füttern - aber richtig
Fütterung unserer Gartenvögel
Beiträge
aus dem Buch "Vögel füttern - aber richtig" von Prof. Dr. Peter Berthold - Radolfzell
Eigene Textbeiträge, von uns, sind kursiv geschrieben.

Liebe Vogelfreunde wir wollen euch hier die Ganzjahresfütterung ans Herz legen und wir bitten euch, macht mit.
Die von uns gemachten eigenen Erfahrungen, haben alle Erwartungen weit übertroffen.
An die zwanzig Vogelarten tummeln sich nun schon an unserer Futterstelle und es werden immer mehr.

Es gibt viele Internetseiten und auch Bücher zum Thema, und zur richtigen Futterzusammenstellung. Aber nicht alles was im Internet steht ist richtig.


Zufüttern als notwendige Verpflichtung
Wir Menschen haben durch unsere Landnahme und vielseitige Landnutzung in den letzten Jahrhunderten zunächst viele Vogelarten nach Mitteleuropa “gelockt“. Dann aber haben wir, besonders in den letzten Jahrzehnten, deren Lebensräume derart „ausgeräumt“, dass heute viele von ihnen gefährdet sind.
Natürlich wäre das Nächstliegende, die Lebensräume unserer Vögel einschließlich des Nahrungsangebotes durch Schutz- und Pflegemaßnahmen und umfangreichen Renaturierungen „einfach“ wieder herzustellen. Aber die Ansetze, die es dazu gibt, zeigen, dass dies ein langwieriger Weg ist und dazu mit völlig ungewissem Ausgang. Also bleibt uns - wenn überhaupt - zumindest zunächst nur möglichst schnell greifende Ersatzmaßnahmen. Daher ist die Zufütterung frei lebender Vögel eine logische Konsequenz und moralische Verpflichtung!

Rotkelchen Heckenbraunelle Kernbeißer

Die Ganzjahresfütterung
Während ganzjähriges Zufüttern in Großbritannien zunehmend im ganzen Land mit großem Nutzen für die Vogelwelt praktiziert wird, steckt es bei uns noch in den Kinderschuhen. Immerhin wird Ganzjahresfütterung in fachkundigen Ratgebern inzwischen auch bei uns durchaus positiv gesehen.
Hier verweisen wir auf das Buch
"Vögel füttern - aber richtig". Alle Details zu beschreiben würde hier unseren Rahmen sprengen.

Stieglitz / Distelfink Gimpel / Dompfaff Buchfink

Und was doch nicht dagegen spricht
Von Gegnern, aber auch halbherzigen Befürwortern der Fütterung wild lebender Vögel werden immer wieder „Begründungen“ formuliert, die das Füttern als sinnlos oder gar gefährlich brandmarken sollen.
Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die vorgebrachten Argumente fast durchweg auf tönernen Füßen stehen.
Details sind im Buch
"Vögel füttern - aber richtig" beschrieben, es würde hier unseren Rahmen sprengen.

Blaumeise Kohlmeise Tannenmeise Kleiber

Die Tränke
An ungezählten Stellen liest man, Vögel dürfen im Winter weder Trink- noch Badewasser erhalten, da sonst ihr Gefieder vereist. Das ist absolut falsch. Fast alle bei uns überwinternden Arten müssen täglich trinken, und wenn sie bei Kahlfrost kein Schnee zur Verfügung haben, kostet es sie oft weite Flüge, bis sie offene Gräben oder dergleichen finden. Dort kann man sie dann selbst bei Frost auch baden sehen, ohne dass ihr Gefieder vereist - es ist nämlich in hohem Maße wasserabweisend. Um unseren Futtergästen das Leben zu erleichtern, gehört eigentlich in die Nähe jeder Fütterung auch eine Tränke - winters wie sommers.

Amsel Grünfink / Grünlink Buntspecht

Wir von „Tiere in Not e.V.“ betreiben unsere Vogelstationen nun seit 2003 und praktizieren, durch Anregung von Prof. Dr. Berthold, nun schon seit 2010 die Ganzjahresfütterung.
Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und die in seinem Buch beschriebenen Aussagen und Empfehlungen sind eingetreten.
Eine große Vielzahl von Vögeln, alle in diesem Artikel abgebildeten, tummelt sich an unserer Futterstelle mitten in Bochum, die wir begeistert Beobachten.
Geeignete Bruthilfen runden unser Angebot ab, natürlich haben wir auch ausreichende Vogeltränken. Das die Futterplätze und Vogeltränken regelmäßig gereinigt werden ist selbstverständlich.
Auch im Winter sind Vogeltränken wichtig, wir haben, um sie eisfrei zu halten, auch beheizbare Tränken selber gebaut, die im Winter ausgiebig genutzt wurden.
 
Bauanleitung für Wintervogeltränke

Eichelhäher Elster Dohle (Der Vogel des Jahres 2012
Stockente Ringeltaube Türkentaube

Alle abgebildeten Vögel sind regelmäßige Besucher an unserer Futterstelle mitten in der Stadt Bochum.
Die Vielfalt der Vögel, die sich mit der Zeit an unserer Futterstation eingefunden hat, ist beeindruckend und übersteigt unsere Erwartungen.
Die Futterstation betreiben wir in der Zusammenarbeit und unter der wissenschaftlichen Beratung durch Prof. Dr. Peter Berthold, er
ist ein deutscher Ornithologe und Verhaltensforscher, langjähriger Leiter der Vogelwarte Radolfzell, einer Zweigstelle des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen,
der Heinz Sielmann Stiftung und dem NABU.

Für diese Zusammenarbeit möchten wir herzlich danken.

Alle Bilder und einige Textbeiträge stammen aus dem Buch Vögel füttern - aber richtig richtig von Peter Berthold und Gabriele Mohr - Kosmos Verlag.
Textbeiträge von uns, sind kursiv geschrieben.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Peter Berthold für die Genehmigung Auszüge und Bilder aus dem Buch verwenden zu dürfen.

Unser Buchtipp: Vögel füttern - aber richtig von Peter Berthold und Gabriele Mohr - Kosmos Verlag
 

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Sie haben einen kleinen Vogel gefunden. Was tun?

Auf dem Boden hockende Jungvögel sollen auf keinen Fall mitgenommen werden, da sie in der Regel nach wie vor von ihren Eltern versorgt werden. Darum kann im Einzelfall ein Eingreifen falsch sein.
Sehen sie auch nachfolgenden Beitrag:
Tierschutz fängt mit Nachdenken an.
Wenn die Entscheidung gefallen ist, der Jungvogel ist in Not, empfehlen wir, wenden sie sich an eine Wildvogelpflegestation, die können Ihnen wichtige Ratschläge geben.

Kontaktdaten von Auffangstationen erfahren sei bei den Unteren Naturschutzbehörden ihres Landkreises
oder aus der (hier klicken) Adressliste der Wildvogelhilfe.

Viele Wildvögel sind streng geschützten, diese müssen in fachkundige Hände gegeben werden.
Hier können sie nachlesen, welche Vogelarten zu den besonders geschützten oder auch streng geschützten zählen.
Bitte hier klicken
WISIA.de
.

Bei Eulen und Greifvögel ist es für Laien nahezu unmöglich sie artgerecht großzuziehen.
Sie müssen umgehend einer Greifvogelstation übergeben werden.

Adressen erfahren sie bei den Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise oder auf den nachfolgen Links.

Informationen und Tipps zu dem Thema erhalten sie hier: 

http://www.wildvogelhilfe.org/index.html


Informationen zu dem Thema erhalten sie auch hier:

Wildtierschutz Deutschland e.V.  Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, T. 0177 7230086 
http://wildtierauffangstationen.blogspot.de/

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Tierschutz fängt mit Nachdenken an:
Finger weg von Tierkindern !!!
Von Karan Malla, Tierarzt am Veterinäramt der Stadt Bochum

Der sehr milde Winter und der warme Frühling haben dazu geführt, dass die Natur ihrer Zeit um einige Wochen voraus ist. Dies hat zur Folge, dass bereits jetzt viele Jungvögel flügge sind und sich aus den elterlichen Nestern entfernen. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass auf dem Boden hockende Jungvögel auf keinen Fall mitgenommen werden sollen, da sie in der Regel nach wie vor von ihren Eltern versorgt werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch für andere Jungtiere.

Erst kürzlich wurden durch wohlgemeinte Personen innerhalb kürzester Zeit 2x hintereinander junge Fuchswelpen im Tierheim Bochum abgegeben. Gleiches geschah durch die Abgabe von Eichhörnchen an den Tierschutzverein „Tiere in Not e.V.“ Bochum. Die richtige Versorgung von Wildtieren stellt diese Einrichtungen jedoch vor große Probleme. So konnte z.B. nur unter großen Mühen für die ersten Fuchswelpen eine geeignete Pflegestelle gefunden werden, welche die kleinen Füchse vor dem sicheren Tod bewahren konnte.

In den meisten Fällen fehlt den Jungtieren bzw. –vögeln nichts, sie haben lediglich den Bau / das Nest verlassen.

Sinnvoller ist es, die Tiere erst einmal aus sicherer Entfernung zu beobachten und sich davon zu überzeugen, ob es den Tieren gut geht und diese weiterhin von den Eltern gefüttert bzw. aufgesucht werden.

Sollte tatsächlich der dringende Verdacht bestehen, dass sich die Elterntiere nicht mehr um ihre Jungen kümmern, sollte
bei
Eichhörnchen der Tierschutzverein „Tiere in Not e.V.“ Bochum - Tel. 0234/ 950 822 92 (täglich von 8.00 - 18.00 Uhr)
und bei
anderen Wildtieren der jeweils z
uständige Jagdausübungsberechtigte
(zu erfragen über das Ordnungsamt der Stadt Bochum,
Frau Rohn Tel. 0234/910 1408) benachrichtig werden.

Außerhalb der Öffnungszeiten rufen Sie die Polizei unter 110 an.

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Sie haben ein Eichhörnchen gefunden. Was tun?
Eine Information vom Eichhörnchen Notruf e.V.

Möglichkeit A
Ist das Tier verletzt und/oder unterkühlt und wirkt es schwach und ausgetrocknet müssen Sie das Junge sofort ausgiebig mit den Händen wärmen, uns anrufen (0700-200 200 12) und/oder den nächsten Tierarzt aufsuchen!

Möglichkeit B
Ist das Tier unverletzt, nur leicht unterkühlt und scheint sonst gesund, wärmen Sie das Tier ausgiebig in Ihren Händen, setzen Sie es anschließend wieder an die Fundstelle und warten Sie einige Zeit ab, ob die Eichhörnchenmutter ihr Junges noch abholt. Wichtig ist, dass das Baby wieder warm ist, da die Mutter unterkühlte und/oder verletzte Tiere nicht mehr annimmt! Die richtige Temperatur hat das Baby, wenn es sich etwas wärmer als die menschliche Haut anfühlt. Der menschliche Geruch stört die Eichhörnchenmutter nicht!
Beobachten Sie dann das Findelkind aus einigem Abstand. Überprüfen Sie, ob Katzen, Hunde in der Nähe sind, oder ob durch den Straßenverkehr eine Gefahr für das Findelkind besteht. Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann "kuscheln" Sie das Jungtier in ein aus einem Tuch geformtes Nest, das Sie auf eine etwas mehr als handwarme Wärmflasche legen.
Holt die Mutter das Baby nicht wieder zurück, heben Sie es nach einer der Temperatur-, Wetter- und Gefahrenlage angemessenen Wartezeit vorsichtig auf , wärmen Sie es und nehmen Sie es warm verpackt mit.
Anschließend rufen Sie uns an (0700-200 200 12).

Achtung, hier sofort handeln!
Wenn Ihnen Eichhörnchenbabys hinterherlaufen oder gar an Ihnen hochzuklettern versuchen, nehmen Sie es sofort mit.
In diesem Fall ist das Baby schon mehrere Tage ohne Versorgung sind.
Man kann in diesem Fall fast sicher davon ausgehen, dass Ihre Mama umgekommen ist.
Rufen Sie uns an! (0700-200 200 12).

Wärme
Viele Eichhörnchenbabys sind schon unterkühlt, wenn man sie findet. Das ist lebensgefährlich. Wärmen Sie die Eichhörnchenbabys in Ihren Händen oder unter der Kleidung etc.

Eichhörnchen nicht gleich füttern!
Geben Sie den Eichhörnchenbabys nach dem Auffinden niemals gleich etwas zu fressen, auch keine Aufzuchtsmilch. Das geschwächte Tier würde dadurch noch mehr geschwächt werden, da der Kreislauf durch die Verdauungsvorgänge zusätzlich belastet wird. Es kommt zu einem Kreislaufschock. Dazu kommt, dass ein unterkühltes Junges nichts zu fressen annehmen wird und es sich bei der Fütterung verschlucken könnte. Was Sie machen können und was Sie füttern können finden Sie auf unserer Homepage.

Haben Sie alle Eichhörnchenbabys dabei?
Bevor sie ein Eichhörnchenbaby mitnehmen, suchen sie noch die Umgebung nach Geschwistern des gefundenen Tieres ab! Häufig verstecken diese sich vor Angst unter einem Stamm oder Strauch und sind natürlich verloren, wenn sie übersehen werden.

Achten Sie besonders auf Fliegeneier und Fliegenmaden!
Geschwächte Tiere werden in der Regel, besonders aber bei Wärme, schnell von Fliegen heimgesucht, die ihre Eier im Fell, oder an Wunden des Tieres ablegen. Die Maden fressen sich durch Körperöffnungen und offene Wunden in das Tier. Nur wenn man sofort damit beginnt, die Fliegeneier und Maden äußerst gründlich zu entfernen, kann man die Tiere retten. Die Madenausscheidungen sind für die Tiere höchst giftig, bzw. die Maden fressen, einmal in das Eichhörnchen gelangt, das Tier förmlich von innen auf. Mit einem Flohkamm sind die Eier gut zu entfernen. Suchen sie in jedem Fall anschließend sofort einen Tierarzt auf.

Weitere Infos zum Thema Eichhörnchen und Hilfe bekommen Sie unter Notfall- und Infotelefon: 0700-200 200 12
http://www.eichhoernchen-notruf.com/

Der Tierschutzverein Tiere in Not e.V. Bochum unterstützt die Eichhörnchenstation von Frau Regina Viotto.
Sie erreichen uns,
täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr, unter: (0234) 950 822 92.


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Der Igel ist kein Haustier
Mit freundlicher Unterstützung des Umweltamt der Stadt Bochum

Mit Beginn des Herbstes bereiten sich nun wieder viele Tiere auf den Winterschlaf vor. So auch der Igel, der in Gärten und Parkanlagen im Siedlungsbereich jetzt nach einem geschützten Unterschlupf für den Winter sucht - oft jedoch vergeblich. Denn insbesondere übertriebene gärtnerische Aufräumaktionen im Spätherbst führen dazu, dass geeignete Winterquartiere und wichtige Nahrungsmöglichkeiten für ihn verloren gehen. Jahr für Jahr kann im Herbst beobachtet werden, dass Tierfreunde Igel zur Überwinterung in ihr Haus holen. Zwar ist eine solche Hilfe meist gut gemeint, aber aus Naturschutz- wie auch aus Tierschutzsicht eher umstritten. Zum einen erfordert fachgerechte und Erfolg versprechende Pflege der Tiere im Haus sehr große Erfahrung, ist zeitaufwändig und kostenintensiv. Zum andern ist der Natur wenig geholfen, wenn einzelne Tiere, die allein nicht überlebensfähig sind, durch menschliche Hilfe über den Winter kommen. Der Winter hat eine biologisch wichtige Auslesefunktion. Kranke, schwache und jahreszeitlich fehlorientierte Tiere überleben oft die kalte Jahreszeit nicht. Dieser Ausleseprozess trägt zur Gesunderhaltung und Überlebensfähigkeit der Art bei.

Nach der Bundesartenschutzverordnung gehört der Igel zu den besonders geschützten Tierarten. Sie dürfen deshalb grundsätzlich nicht eingesammelt und im Haus gehalten werden. Ausschließlich verletzte, kranke und hilflose Igel können nach dem Bundesnaturschutzgesetz zeitweise aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen.

Wer dem Igel wirklich helfen will, sollte nach Auffassung des Bochumer Umweltamtes dafür sorgen, die Lebensräume des Igels zu erhalten und zu verbessern. Dazu gehört es u. a., auf den Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln, die dem Igel schädlich werden können, zu verzichten, das Nahrungsangebot für ihn zu verbessern und z. B. Reisig-, Laub- oder Komposthaufen anzulegen, die ihm als Unterschlupf für den Winter dienen können.

Igel sind Wildtiere und sollten es auch bleiben!

Weitere Informationen zum Igelschutz - Infoblätter für Erwachsene und Bastelbögen für Kinder - sind erhältlich beim:
Umweltamt der Stadt Bochum
Junggesellenstraße 8
1. Etage, Zimmer 122
44787 Bochum
Telefon: 02 34 / 910-2458 oder -2060.

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Sie haben einen Igel gefunden. Was tun?
Eine Information von Pro Igel e.V.

Um hilfsbedürftigen Igeln sachgerecht zu helfen, genügt Tierliebe allein nicht!

Igelfinder mögen sich unbedingt mit einer Igelstation und/oder einem Tierarzt in Verbindung setzen.
Dort wird der Igel medizinisch behandelt und fachkundiger Rat erteilt, ohne den verwaiste Igelsäuglinge, sowie viele kranke und verletzte Igel zu einem qualvollen Tod verurteilt sind.

Nicht jeder Igel braucht Hilfe - aber jede Hilfe muss richtig sein!
 

Welcher Igel braucht Hilfe?

Hilfsbedürftig sind:

Gesunde Igel sofort wieder freilassen!
Haben Tierarzt oder Igelstation erkannt, dass das aufgenommene Tier keiner menschlichen Hilfe bedarf, muss der Igel umgehend an seinen Fundort bzw. in dessen unmittelbare Nähe zurückgebracht werden.

Grundsätzlich gilt, dass jegliche Behandlung eines hilfsbedürftigen Igels erst nach Erreichen der normalen Körpertemperatur (ca. 36° C) erfolgen darf!

Gesetzesvorschriften
In Deutschland ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten - und dazu zählt der Igel - aus der Natur zu entnehmen. Die einschlägigen
Gesetzesvorschriften erlauben jedoch, hilfsbedürftige Igel sachgemäß aufzuziehen bzw. gesund zu pflegen.

Das Ziel jeder Igelhilfe muss sein,
die Tiere so bald wie möglich wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.

Igelstationen und Veterinäre verweisen wir auf unsere von einer mit Igelpatienten sehr erfahrenen Tierärztin verfasste Broschüre
"Igel in der Tierarztpraxis",
die mit jeder Neuauflage aktualisiert wird. Die jüngste Auflage, die wir hier bereit stellen, hat den Stand Dezember 2005.

http://www.pro-igel.de/
oder r
ufen Sie an: 
Ansagedienst Igel-Hotline: 01805-555-9551 Faxabruf: 01805-555-9554
EMTEX 14 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Cent/Minute aus den Mobilfunknetzen

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Brieftaube gefunden. Was tun?
Eine Information vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.

Brieftauben sind Schwarmvögel und halten sich meist in der Nähe des heimischen Taubenschlags auf. Dennoch kann es vorkommen, dass sich vereinzelte Tiere verirren.
Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Einerseits kann es ein Angriff eines Greifvogels sein, der die Brieftauben panikartig in die Flucht verschlägt. Andererseits können es unvorhersehbare Wetterbedingungen sein, welche die Brieftauben auf Preisflügen vom Kurs abbringen oder zu einer Zwangspause veranlassen.
Insbesondere Jungtauben, die sich noch in der Gewöhnungsphase befinden – also die Umgebung des heimatlichen Taubenschlages erst kennen lernen müssen – können sehr empfindlich auf solcherlei Störungen reagieren.
Durch das Wissen um die Gefahren schaffen die Brieftaubenzüchter alle menschlich denkbaren Voraussetzungen dafür, dass ihre Tiere problemlos nach Hause finden. Ein entsprechend sensibler Umgang mit den Tieren und ein entsprechendes Regelwerk im Brieftaubensport sollen die Risiken auf ein Minimum reduzieren.
Wenn eine einzelne Brieftaube auf einem fremden Dach sitzt, könnte sie sich gerade auf dem Heimflug befinden. Bei größeren Entfernungen im Rahmen eines Preisfluges machen Brieftauben gerne mal eine Pause oder orientieren sich neu. Meist ziehen sie nach einiger Zeit weiter. Manche lassen sich auch gerne Versorgen.
Sollte die Taube aber verletzt sein, nicht weiter fliegen können oder aus einem anderen Grund bei Ihnen Halt machen, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.


Informationen gibt es:
Beim telefonischen Zugeflogenendienst des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter unter: 0201/8722425
oder auf der Seite des Verbandes: http://www.brieftaube.de/

Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V.
Katernberger Str. 115, 45327 Essen
Taubenklinik des Verbandes
Tel. (0201) 84 83 90

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Bitte senden Sie keine E-Mails, wir können die Flut der E-Mails nicht mehr beantworten.
Helft den Tieren und werdet Mitglied bei uns,
schon ab 3,33 Euro im Monat (40,00 Euro im Jahr) ohne weitere Verpflichtungen.

Unser Konto für Ihre Spenden:
Sparkasse Bochum 
IBAN: DE14 4305 0001 0043 4086 99, BIC: WELADED1BOC
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